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SAISON 21/22


LagUri  2022

LagUri 2022 - JETZT ANMELDEN

 

Lange ist es her, als das letzte LagUri statt fand. Nun ist es endlich wieder soweit. Vom 09. bis 13. August 2022 findet das LagUri im Ferienlager Napf (Hergiswil bei Willisau) statt. Anmelden können sich alle Vereinsmitglieder und Eltern des RHC Uri via Anmeldeformular.

 

Kontakt Lagerleitung:

Lagerleitung

Marc Blöchlinger

Mobile: 079 129 54 10

E-Mail: bloechlinger.marc@bluewin.ch

 

Lagerleitung Stv.

Adrian Briker

Mobile: 079 228 48 98

E-Mail: adrian.briker@bluewin.ch

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Aktuelles

NLA

Selbstvertrauen tanken für Abstiegskampf

 

Am Sonntag (16.00 Uhr) reist der RHC Uri ins Berner Seeland um sich mit dem momentanen Leader und Titelanwärter Diessbach zu messen. Eine Aufgabe die schwieriger kaum sein könnte.

 

Die Playoff-Träume sind schon lange ausgeträumt und die Urner richten ihren Blick nun schon seit geraumer Zeit in Richtung Abstiegskampf. Dazu gehört auch, dass man in den verbleibenden zwei Partien der Qualifikation möglichst viel Selbstvertrauen für die kommenden Monate tanken möchte. Wie dies aussehen kann, haben die Stiere vor zwei Wochen auswärts gegen den Tabellenzweiten Genf bereits unter Beweis gestellt, wo man haarscharf an einem Punktegewinn vorbeischrammte. Die Ausgangslage wird vor dem Sonntagsspiel gegen den Tabellenleader RHC Diessbach nicht anders aussehen als vor dem Spiel gegen Genf. Die Urner werden als klarer Aussenseiter ins Seeland reisen und vor allem darum bemüht sein, das taktische Konzept ihres portugiesischen Spielertrainers David Gonçalves umzusetzen. Dieser füllt die Trainings bereits seit Wochen mit klaren taktischen Vorgaben. Genau jene müssen die Stiere am Sonntag ohne grosse Fehlermarge umsetzen, wollen sie von den schweizweiten Topskorern wie Captain Pascal Kissling und Rui Ribeiro nicht vorgeführt werden. Kopf der Seeländer bildet Nationalspieler Pascal Kissling, der mit seiner jahrelangen Erfahrung und brandgefährlichen Spielweise die Mannschaft orchestriert. Zweifelsohne liegt ihre Stärke aber vor allem in der Kaderbreite. Jeder ihrer Spieler kann dem Spiel den Stempel aufdrücken und das Zünglein an der Waage spielen. Mit Carlos Silva verfügen die Seeländer zudem über einen sicheren Rückhalt zwischen den Pfosten. Umso wichtiger wird es für die Urner sei, einen guten Start zu erwischen. Der schwierig zu bespielende Untergrund lässt zudem wenig Raum für Fehler. Fehler die ein RHC Diessbach gnadenlos zu bestrafen weiss. Will man den Gastgebern am Sonntag die Stirn bieten, dann muss die Urner Verteidigung zudem hieb- und stichfest stehen. Klar, ein Sieg gegen den Titelanwärter wäre für die Urner ein grosser Befreiungsschlag, realistisch gesehen wird es am Sonntag aber darum gehen, die lehrreichen Trainings dem ultimativen Härtetest zu unterziehen. Ähnliche Worte findet Uri Coach David Gonçalves vor dem Spiel: „Ich bin überzeugt, dass wir eine starke Mannschaft haben, die gegen jeden Gegner bestehen kann. Am Sonntag werden wir unsere Haut so teuer wie möglich verkaufen.»

Nicola Imhof

U20

Letztes Auswärtsspiel in Genf

 

Am 05. März 22 traten die Urner U20 Junioren den langen Weg nach Genf mit einem stark reduzierten Team und wenig Aussichten auf Erfolg an. Gleich drei Kaderspieler fehlten und man musste mit nur einem Auswechselspieler gegen einen körperlich überlegenen Gegner antreten. Gleich vier Spieler davon eigentlich noch im U17-Alter, jedoch seit Anfangs Saison im von Thomas «Esco» Gisler gecoachten U20-Team.

Die Urner starteten gut, standen sicher in der Defensive und überliessen dem Gegner mehrheitlich das Spiel. Dank einer guten Abstimmung in der Verteidigung wurden die Calvinstädter zwar ab und zu gefährlich, jedoch brachte das den sicheren Urner Rückhalt im Tor Luca Gnos vorerst nicht aus der Ruhe.

Wenn sich eine Gelegenheit bot, versuchten die Urner mit Kontern zu Chancen zu kommen. Eine solche Aktion führte alsdann zu einem Lattenschuss. Wenig später zielte ein Genfer präziser und die Kugel landete unhaltbar für Gnos im Urner Gehäuse.

Die Urner zeigten jedoch aber auch ihre Qualitäten, Marco Dubacher und Ryan Gisler spielten sich gegenseitig frei und prüften den Genfer Torhüter. Nun waren die Urner mit vollem Einsatz im Spiel, witterten ihre Chancen und spielten sehr frech. Leider scorten aber wiederum die Genfer zum 2:0 Pausenstand.

In die zweite Halbzeit starteten die Urner wieder konzentrierter. Die Genfer setzten die Urner unter Druck und waren wieder mehrheitlich im Ballbesitz. Und wiederum versuchten die jungen Urner ihr Glück mit Kontern. In einer solchen Spielsituation wurde Andreas Gisler gefoult, Ryan Gisler übernahm die Verantwortung und scorte zum 2:1 Anschlusstreffer. Dieser Tor gab den Urnern Auftrieb. Janos Zgraggen eroberte den Ball, machte ein kluges Zuspiel auf Ryan Gisler und dieser erzielte den 2:2 Ausgleich.

Fast im Gegenzug konnten die Calvinstädter mit einem Penalty wieder vorlegen und die Urner sahen bereits infolge des kräfteraubenden Spiels ihre Felle davonschwimmen. Man kämpfte weiter und wiederum war es Ryan Gisler der einen Treffer erzielen konnte und somit einen Hattrick resümierte.

Nun galt es beim 3:3 Unentschieden den einen Punkt nicht zu verlieren und die restliche Zeit hinten sicher zu stehen.

Es kam jedoch viel besser, nur acht Sekunden vor Schluss war es wiederum Janos Zgraggen der einen Konter auslöste, Andreas Gisler aktivierte seine letzten Kraftreserven, lief mit und erzielte den vielumjubelten 4:3 Siegestreffer. In den letzten Sekunden konnten die Genfer nichts mehr erreichen und die Urner durften einen doch recht unerwarteten Auswärtssieg feiern.

Somit befinden sich die Urner auf dem 3. Tabellenplatz vor dem letzten Spiel gegen Wimmis.

Für die Urner spielten: Luca Gnos (Torhüter), Janos Zgraggen, Ryan Gisler (C), Andreas Gisler, Marco Dubacher und Nick Arnold / Abwesend: Kevin Brandner, Nino Gnos und Jan Müller

Kanterniederlage im Gotthard-Derby

 

Der RHC Uri verliert Spiel 1 unter dem neuen Trainer David Esteves in Biasca gleich mit 0:7. Die Urner handelten sich die Kanterniederlage im Gotthard-Derby mit vier Gegentoren zu Beginn der zweiten Hälfte ein. Obwohl David Esteves erst seit einer Woche im Amt ist, war seine Handschrift sofort erkennbar. Mit einer Zonendeckung versuchte er die Tessiner zu überraschen. Tatsächlich biss sich das Heimteam vor allem in den Startminuten die Zähne an der ungewöhnlichen Urner Abwehrformation aus. Im Angriff spielten die Urner strukturiert, aber wenig zwingend. Der Biasca-Torhüter mit Urner Vergangenheit, Ricardo Figueiredo blieb makellos. In der 13. Spielminute eröffnete schliesslich Biasca-Urgestein Ivan Ruggerio den Torreigen mit einem Ablenker. Die Urner blieben auch in der Folge ihrem Plan, aus einer sicheren Abwehr zu agieren, treu. Mit dem knappen 0:1- Rückstand ging es schliesslich in die Pause. Nach dem Seitenwechsel ging plötzlich alles ganz schnell. Bereits nach 27 Sekunden traf Biascas argentinischer Spielertrainer Pablo Saez mit einem Schlenzer in die linke hohe Ecke zum 0:2. Zwei Minuten später doppelte der kleingewachsene Angreifer mit einem wunderschönen Schuss ins Lattenkreuz nach. Bevor Uri sich fangen konnte erhöhte Biasca mit zwei weiteren Toren in der 29. und 31. Minute auf 0:5. Dabei bekundeten die Gäste oftmals Abstimmungsprobleme in der Abwehr. Nach dem hohen Rückstand war das Spiel für die Urner schon früh gelaufen. Das Meisterschaftsspiel verkam zu einem Trainingsspiel. Von der Intensität vergangener Gotthard-Derbys war nichts zu spüren. Dafür waren die Urner an diesem Abend schlicht zu harmlos. Biasca nutzte die Gunst der Stunde und erhöhte in der 36. Minute auf 0:6. In der Folge vermochten die Gäste die Negativspirale zu durchbrechen. Vereinzelt gelang es gar, offensive Nadelstiche zu setzen. Doch an Ricardo Figueiredo im Gästetor führte an diesem Abend kein Weg vorbei. Den Schlusspunkt setzte Biascas Giacomo Scanavin in der zweitletzten Spielminute. Mit einem gekonnten direkten Freistoss besorgte er das 0:7, was zugleich der Endstand war. Eine bittere Niederlage für den RHC Uri. Uris Spielertrainer David Esteves meinte nach dem Spiel: "Meinen Einstand als Spielertrainer habe ich mir natürlich anders vorgestellt. Die erste Hälfte war nicht schlecht, aber in der zweiten Hälfte sind wir komplett eingebrochen. Doch wir werden es weiter probieren und haben noch viel Arbeit vor uns." Viel Zeit bleibt den Urnern nicht. Nächsten Sonntag treffen die Urner zu Hause auf den RHC Dornbirn (15:00 Uhr).

Telegramm

RC Biasca – RHC Uri 7:0 (1:0)

Palaroller. 200 Zuschauer.

RHC Uri: Marc Blöchlinger, Matthias A Wengen, David Esteves, Patrick Greimel, Jannis Fussen, Joshua Imhof, Nicola Imhof, André Schuler, Adrian Briker, Tim Aschwanden

RHC Uri mit desolater Leistung gegen das Tabellenschlusslicht

 

Die Ausgangslage war so einfach wie klar: Gegen das mit gerade einmal fünf Feldspielern angereiste Tabellenschlusslicht Montreux musste zwingend ein Sieg her. Doch diese Schrumpf-Truppe erwies sich für den RHC Uri an diesem Samstag als unüberwindbar. Angeführt von ihrem Captain Rui Miguel Candeias spielten die Westschweizer über die gesamte Spielzeit ein hohes Tempo und liessen den Ball geschickt in ihren Reihen zirkulieren. Auf der anderen Seite zogen die Urner einen rabenschwarzen Tag ein. Es schien an diesem Abend nichts zu funktionieren. Ohne ersichtliches taktisches Konzept konnten sich die Urner für einmal nicht auf die individuelle Klasse von Einzelkönnern verlassen. Beide Mannschaften tasteten sich praktisch über die gesamte erste Halbzeit gegenseitig ab und es dauerte zur 18. Minuten bis Maxime Duvoisin für die Gäste nach einem der zahlreichen Konterchancen zum Führungstreffer einschieben konnte. André Schuler und André Morreira erarbeiteten sich im Zusammenspiel im Strafraum der Westschweizer zwar zahlreiche Chancen, beim stark aufspielenden gegnerischen Torhüter war allerdings ein ums andere Mal Endstation. Auch nach dem Pausentee blieb eine Reaktion der Urner aus und von einem vermeintlichen Heimvorteil war nichts zu spüren. Montreux knüpfte dort an, wo es vor der Pause aufgehört hatte und Santiago Sanchez konnte nach einem Abstauber auf 2:0 erhöhen. Adrian Briker trat in der Folge für die Urner zum Penalty an und setzte die Kugel über das Gehäuse. Im Lager der Urner schien man zu hoffen, dass Montreux allmählich müde werden müsste, was sich jedoch nicht bewahrheitete. Es brachen die letzten zehn Minuten des Spiels an und Montreux hielt das Tempo weiterhin hoch, verteidigte konzentriert und behielt die Ruhe. Die Urner rannten an und liessen dadurch ihren Hintermann Marc Blöchlinger zu oft im Stich. Alexandre Niclass stand zweimal goldrichtig und erhöhte für die Westschweizer in der 40. und 44. Minute auf 4:0. So konnte André Morreira in der 47. Minuten für die Urner nur noch Resultatkosmetik betreiben. Es wären äusserst wichtige Punkte für die Urner im Abstiegskampf gewesen. Entsprechend gross ist die Enttäuschung im Lager der Urner. "Wir haben heute zu wenig für das Spiel gemacht und Montreux trotz ihrer Schrumpftruppe das Spieldiktat überlassen," liess sich Uri Coach Philipp Schuler nach dem Spiel vernehmen.

Telegramm

 RHC Uri – HC Montreux 1:4 (0:1)

Rollhockeyhalle Seedorf. 250 Zuschauer.

 

RHC Uri: Marc Blöchlinger, Luca Gnos, David Esteves, André Moreira (1), Jannis Fussen, Joshua Imhof, Nicola Imhof, André Schuler, Adrian Briker, Tim Aschwanden

Weitere Ergebnisse:

RHC Genf - RC Biasca 3:0

RHC Wolfurt - RSC Uttigen 6:3

 Ein Sieg ist Pflicht gegen Tabellenschlusslicht Montreux

 

Diesen Samstag (Anpfiff 18:00 Uhr) trifft das NLA-Team des RHC Uri zu Hause auf den Montreux HC. Gegen die Westschweizer ist ein Sieg eigentlich Pflicht. Mit erst einem Sieg aus neun Spielen liegt das Team von Spielertrainer Rui Cova aktuell auf dem letzten Tabellenrang bei einem Torverhältnis von -27. Doch so einfach wie es auf dem Papier aussieht, dürfte die Aufgabe nicht werden. In den meisten Spielen hielt Montreux phasenweise gut. Können sie ihre Leistung über 50 Minuten durchziehen, dürfte Montreux für den RHC Uri eine echte Gefahr darstellen. Im letzten Spiel vor dem Saisonunterbruch reichte es den Urnern in Montreux denn auch nur zu einem Mini-Sieg (4:3). Im Kampf gegen den Abstieg sind die Urner dringend auf Punkte angewiesen. Die Niederlage in der Verlängerung vor Wochenfrist gegen den zweitletzten Wolfurt hat gezeigt, dass das Erreichen des Ligaerhalts keine leichte Aufgabe wird. Umso wichtiger ist, dass sich die Urner gegen das vermeintlich schwächste Team der Liga keine Blösse geben. Am Samstag kann endlich auch Patrick Greimel wieder eingesetzt werden. Der Routinier musste sich zu Beginn des Jahres einem medizinischen Eingriff unterziehen und nimmt erst seit dieser Woche am Trainingsbetrieb teil. Die Rückkehr des flinken Angreifer ist ein Glücksfall für den RHC Uri. Seine Erfahrung und sein Kampfgeist können die Urner in den bevorstehenden Monaten gut gebrauchen. "Wir gehen die Aufgabe gegen Montreux seriös an und wollen eine gute Balance zwischen Angriff und Abwehr finden; kein blindes Anrennen und kein zu ängstliches Abwarten," gibt Uri-Trainer Carlos Sturla die Parole für Samstag bekannt. Trotz 2G-Regelung in der Rollhockeyhalle fanden letzte Woche überraschend viele Zuschauer den Weg nach Seedorf. Auch am Samstag hoffen die Urner auf tatkräftige Unterstützung auf dem Weg zum 4. Saisonsieg.

 

Joshua Imhof

Der Rollhockeyball rollt wieder 

 

Nach einer etwas mehr als einmonatigen coronabedingten Zwangspause rollt auch im Rollhockey der Ball wieder. Beim RHC Uri mussten zwei Spiele abgesagt werden. Um die Absage des Spiels vom 19. Dezember 2021 gegen Wimmis waren die Urner sogar dankbar. Drei Spieler hatten sich im Vorfeld im Corona angesteckt und hätten das Spiel nicht bestreiten können. Nun wird die Meisterschaft unter "2G+-Bedingungen" fortgesetzt. Will heissen: Die Spieler müssen grundsätzlich geimpft oder genesen sein und zusätzlich ein Zertifikat für ein negatives Testresultat vorweisen können. Die einzelnen Spieler können auf das Testen verzichten, wenn die Impfung oder die Genesung weniger als 120 Tage her ist. Praktisch die ganze Urner Mannschaft erfüllt die Spielvoraussetzungen. Wie es bei anderen Teams aussieht, weiss man in den Reihen der Urner nicht. Aus neutraler Sicht bleibt zu hoffen, dass die Meisterschaft sportlich entschieden wird und Corona nicht zu sehr Einfluss nimmt. Weil in der NLA auch zwei Österreicher Teams mitmischen, sind auch die dortigen Massnahmen zu beachten. Aufgrund der Zwangspause erwartet die Teams ein gedrängtes Programm. Erklärtes Verbandsziel ist es, die Qualifikation bis Ende April zu Ende zu spielen. Dies bedingt auch, dass es umgehend losgeht. Zwischen der Ankündigung der Wiederaufnahme des Spielbetriebs und dem Start diesen Samstag liegt gerade einmal eine Woche. Die Urner empfangen den RHC Wolfurt (Samstag, 18:00 Uhr). Die Vorarlberger sind bisher etwas unter den Erwartungen geblieben. Das sehr talentierte Team sammelte in acht Spielen nur fünf Punkte. Drei davon ausgerechnet gegen den RHC Uri. Die Niederlage haben die Urner in besonderer Erinnerung, weil sie das entscheidende Gegentor erst 20 Sekunden vor Spielablauf kassierten. Entsprechend sind die Urner auf Revanche aus. Mit einem Sieg könnte das Team von Carlos Sturla einen weiteren wichtigen Schritt weg vom Tabellenende machen. "Wir freuen uns riesig, dass es endlich wieder losgeht, erst noch mit einem Heimspiel", meint Carlos Sturla. Auf Seiten der Urner fehlt Patrick Greimel verletzungsbedingt.

 

Für die Zuschauer gilt 2G.

Joshua Imhof

Uri gewinnt - Genf verliert die Nerven

Zum Abschluss der Hinrunde setzt der RHC Uri ein dickes Ausrufezeichen und gewinnt gegen das Spitzenteam des RHC Genf zu Hause mit 5:4 nach Verlängerung. Bereits der Start gelang dem Heimteam vor zahlreichen Zuschauern ansprechend. Die Defensive rund um den bärenstarken Uri-Torhüter Marc Blöchlinger stand gut und liess nur wenig zu. Im Angriffsspiel zirkulierte der Ball ansehnlich durch die eigenen Reihen. Immer wieder musste der Gästetorhüter Sebastian Silva eingreifen. Einziger Kritikpunkte in dieser frühen Spielphase war die mangelnde Abschlusseffizienz. Wie angekündigt baute Uri-Trainer Carlos Sturla an diesem Abend auf sämtliche acht Spieler. Für den Rollhockeysport ungewöhnlich wechselte Sturla nach jeweils sieben Minuten das ganze Personal - mit Ausnahme des Torhüters - aus. Den Urnern gelang es dadurch, den Rhythmus hoch zu halten, was sich am Ende auszahlen sollte. Die Offensivbemühungen der Urner fruchteten erstmals in der 12. Minute. David Esteves sah den freistehenden Nicola Imhof am zweiten Pfosten. Letzterer hatte keine Mühe, den Ball zum 1:0 für seine Farben in die Maschen zu hauen. Der Treffer hatte für Nicola Imhof eine besondere Bedeutung. Nach einem Jochbeinbruch im Mai stand seine Karriere auf der Kippe. Das Spiel gegen Genf war sein erster Einsatz seither. Mit dem Treffer hatte Uri die Gäste aufgeweckt. In der 15. und 17. Minute reagierten die Calvinstädter mit zwei Toren von Flavio Silva. Mit dem 1:2 aus Urner Sicht ging es in die Halbzeitpause. Aus dieser kamen Urner beschwingt. Nach 15 Sekunden erwischte Uris André Moreira den Gästetorhüter mit einem satten Schuss zum Ausgleich. In dieser zweiten Halbzeit entwickelte sich ein an Spannung kaum zu überbietendes Spektakel. Nach einem Absprachefehler in der Urner Verteidigung erhöhte Genf in der 35. Minute auf 2:3. Abermals gelang dem Heimteam der Ausgleich zum 3:3. Diesmal traf David Esteves mit einem Vorhandschuss genau ins rechte Eck (42. Minute). Die Urner waren nun das klar bessere Team. Dank den vielen Wechseln konnte das Heimteam die Pace hoch halten während Genf, das mit einer Reihe von Oldies angetreten war, allmählich etwas nachliess. Und doch waren es die Gäste, die zuerst wieder jubeln konnten. Für einmal kombinierte sich Genf herrlich durch die Urner Abwehr und erzielte das 3:4. In der 45. Minute wanderte Genfs Captain Flavio Silva wegen Reklamierens auf die Strafbank. In Überzahl hatten die Urner mehrfach hervorragende Möglichkeiten zum Ausgleich. Allesamt konnten sie nicht genutzt werden. Für den Ausgleich sorgte schliesslich André Moreira mit einem Geniestreich. Aus vollem Lauf spedierte er die Kugel zuerst in die Luft und dann volley in die Maschen. Der Jubel kannte kaum Grenzen. Indes brannten bei den Genfern die Sicherungen durch. Genfs Flavio Silva liess sich zu einer groben Unsportlichkeit hinreissen und warf seinen Stock nach einem Urner Funktionär. Er liess den Unparteiischen keine andere Möglichkeit, als ihm glatt rot zu zeigen. Das Lamentieren der Gäste führte noch zusätzlich zu einer blauen Karte. Damit konnte Uri die verbleibende reguläre Spielzeit in Überzahl spielen. Aus dem Spiel heraus gelang wiederum kein Tor. Vier Sekunden vor Ende kamen die Urner nach einem Foulspiel der Gäste zu einem Penalty, den David Esteves aber verschoss. So ging das Spiel beim Stand von 4:4 in die Verlängerung. Dort holte David Esteves das Versäumte nach. Mit einem herrlichen Rückhandschuss traf er in der 54. Minute via Pfosten zum spielentscheidenden 5:4. Damit sichern sich die Urner zwei Punkte. Uri-Trainer Carlos Sturla zeigte sich nach dem Spiel glücklich: "Wir haben gegen ein ambitioniertes Team gewonnen. Ich bin glücklich, dass jeder von uns heute einen Beitrag zu diesem wichtigen Sieg hat leisten können."

Telegramm

RHC Uri - RHC Genf 5:4 n.V. (1:2)

Rollhockeyhalle Seedorf. 250 Zuschauer.

RHC Uri: Marc Blöchlinger, David Esteves (2), André Moreira (2), Patrick Greimel, Jannis Fussen, Joshua Imhof, Nicola Imhof (1), André Schuler, Adrian Briker, Roman Gisler.

Weitere Ergebnisse:

RSC Uttigen - RHC Dornbirn 2:4

RHC Wimmis - RC Biasca 1:4

RHC Diessbach - RHC Wolfurt 4:2

Tabelle: 1. RHC Diessbach (7 Spiele/16 Punkte); 2. RHC Dornbirn (8/16); 3. RSC Uttigen (8/15); 4. RHC Genf (7/14); 5. RC Biasca (6/9); 6. RHC Uri (8/8); 7. RHC Wimmis (6/6); 8. RHC Wolfurt (7/5); 9. Montreux HC (5/4).

Joshua Imhof

Uri erleidet Schlappe in Dornbirn

 

Nach zwei Siegen in Folge gehen die Urner in Dornbirn für einmal als Verlierer vom Feld. Uri verliert im Vorarlberg gleich mit 1:5 Toren. Die Partie startete ausgeglichen, wobei das Heimteam die feinere Klinge führte. Vor allem der Argentinier Ariel Romero war ein steter Unruheherd im Urner Strafraum. Die Urner ihrerseits versuchten ihr Glück mit schnellen Konteraktionen, die es gleich reihenweise gab, weil Dornbirn regelmässig den Ball im Spielaufbau hergab. Zählbares schaute aber für die Gäste nicht heraus. Mit fortwährender Spieldauer kam Hektik in die Partie und das Spiel drohte den Schiedsrichtern zu entgleiten. Beide Teams fühlten sich das eine oder andere Mal unfair behandelt. Aus Urner Sicht war dieses Gefühl in der 13. Minute besonders drückend als die Unparteiischen Dornbirn einen Penalty zugestanden und die Gäste stattdessen auf ein Foulspiel von Dornbirn plädierten. Dornbirns Kilian Hagspiel liess sich nicht zweimal bitten und eröffnete den Torreigen. Unterstützt von zahlreichen Zuschauern übernahm Dornbirn noch stärker das Spieldiktat. Uri hatte dem nicht viel entgegenzusetzen. Vor allem aus dem Spiel heraus gelang wenig. Glücklicherweise funktionierte in dieser Phase die Abwehrarbeit hervorragend, so dass grösseres Unheil vorerst verhindert werden konnte. Nach dem Seitenwechsel erwischte das Heimteam einen Blitzstart. Ariel Romero konnte nach 28 Sekunden kurz vor der Strafraumgrenze ungestört schiessen und traf haargenau ins linke obere Eck. Die Urner bewiesen allerdings Moral. Keine halbe Minute später verkürzte André Moreira mit einem herrlichen Treffer. An den Kräfteverhältnissen änderte sich wenig. Uri konnte den Gästen an diesem Abend nicht Herr werden. So war es in der 30. Minute erneut Kilian Hagspiel, der zum 3:1 erhöhte. Auch er genoss in der Nähe des Strafraums ungeahnte Freiheiten und nutzte diese zu einem erfolgreichen Schussversuch. Die Gehässigkeiten kumulierten sich nun. Zuerst wanderte Uris André Moreira auf die Strafbank, wobei Uri die Unterzahl unbeschadet überstand. In der 36. Minute wanderten zwei Spieler, darunter Uris David Esteves, ebenfalls auf die Strafbank. Hätten die Urner in dieser Phase etwas mehr Wettkampfglück gehabt, wäre vielleicht noch etwas drin gelegen. Doch zu mehr als Metalltreffern reichte es nicht. Besser macht es Dornbirn auf der Gegenseite. In der 42. Minute erhöhte Stefan Sahler zum 4:1. Als schliesslich David Esteves in der 48. Minute erneut auf die Strafbank wanderte, erzielte Ariel Romero kurz vor Ende des Spiels noch das 5:1. Die hängenden Urner Köpfe nach dem Spiel zeigten, wie enttäuscht die Spieler waren. Die Playoffränge sind für den Moment etwas in die Ferne gerückt.

 

Telegramm

RHC Dornbirn - RHC Uri 5:1 (1:0)

Stadthalle Dornbirn. 200 Zuschauer.

RHC Uri: Marc Blöchlinger, David Esteves, André Moreira (1), Patrick Greimel, Jannis Fussen, Joshua Imhof, Tim Aschwanden, André Schuler, Adrian Briker, Matthias A Wengen.

Weitere Ergebnisse:

RHC Diessbach - RHC Wimmis 3:4

Montreux HC - RHC Wolfurt 5:9 n.V.

Tabelle: 1. RHC Genf (5 Spiele/13 Punkte); 2. RHC Diessbach (6/13); 3. RHC Dornbirn (6/10); 4. RSC Uttigen (5/9); 5. RC Biasca (5/6); 6. RHC Wimmis (5/6); 7. RHC Uri (6/6); 8. RHC Wolfurt (6/5); 9. Montreux HC (4/4).

Joshua Imhof

Wohin geht die Reise?

Im 6. Meisterschaftsspiel der Saison trifft der RHC Uri am Samstag (Anpfiff: 18:00 Uhr) auswärts auf den Tabellennachbarn RHC Dornbirn. Beide Teams haben nach anfänglichen Startschwierigkeiten den Tritt gefunden und konnten die beiden letzten Spiele gewinnen. Für eine Mannschaft wird die Miniserie am Samstag enden. Doch nicht nur das: Obwohl die Saison noch jung ist, kann sich der Sieger im Rennen um die Playoffqualifikation einen kleinen Vorteil verschaffen. Dies zu erreichen, ist selbstverständlich das grosse Ziel von Uri-Trainer Carlos Sturla: "Nach den beiden Siegen haben wir Lunte gerochen und wollen mehr. Ich denke, wir waren sowohl gegen Uttigen als auch Biasca noch nicht ganz an unserer Leistungsgrenze. Erreichen wir diese am Samstag in Dornbirn, werden wir um den Sieg sicherlich ein Wörtchen mitreden können." Die Angriffsmaschinerie der Vorarlberger ist indes in Fahrt gekommen. 15 Tore in den letzten beiden Spielen sprechen für sich. Dabei sorgen drei Spieler gleichermassen für Torgefahr. Alberto Gomez, Kilian Hagspiel und Ariel Romero haben bislang je 6 Tore erzielt. Die Urner Hintermannschaft um Torhüter Marc Blöchlinger dürfte also gefordert sein und einem Ansturm standhalten müssen. Just in der Verteidigungsarbeit attestiert Carlos Sturla seinem Team im Vergleich zum Saisonstart die grössten Fortschritte: "Zu Beginn waren wir häufig zu passiv unterwegs. Ich mag es, wenn sich meine Spieler resolut in die Schüsse stellen. Das sehe ich nun deutlich mehr." Auch bei den Urnern sorgt ein Dreizack für Torgefahr. Vieles läuft über die Neuzugänge David Esteves und André Moreira (je 5 Tore) sowie Patrick Greimel (4 Tore). Wenn es nach den Urnern geht, sollen diese Trümpfe auch am Samstag stechen.

Joshua Imhof

 Erfolgreicher Sonntag für das U11-Team

 

Am Sonntag 24. Oktober reiste das U11-Team ans Turnier nach Wolfurt. Im ersten Spiel hiess der Gegner RHC Gipf-Oberfrick. Nach einem Kaltstart mit 0:2 Rückstand zur Pause vermochte das Trainerduo um Alexandra Zurfluh und Urban Gisler das Team so zu motivieren, das kurz nach der Pause bereits der Anschlusstreffer durch Baumanm Salome gelang. Kurz darauf konnte Tyron Arnold mit einem Doppelpack den RHC Uri mit 3:2 in Führung schiessen. Kurz vor Spielende kassierte man den 3:3 Ausgleichstreffer. Nun hiess es Penaltyschiessen. Dabei vermochte der Neuzuzug Lucas Zumstein seinen Kasten sauber zuhalten und der RHC Uri siegte verdient mit 5:3.

 

Ähnliches spielte sich im 2. Spiel im Gotthard-Derby gegen Biasca ab. Diesmal konnte aber in der regulären Spielzeit der Sieg geholt

 werden. Das U11 Team gewann 4:2.

 

Für Uri spielten: im Tor; Lucas Zumstein, auf dem Feld; Salome Baumann (3), Julia Gisler (1), Aylin Baumann, Malou Gisler, Lena Brücker, Tyron Arnold (5)

Uri siegt im Gotthard Derby

Der RHC Uri gewinnt ein spannendes Gotthard Derby gegen ein dezimiertes Biasca zu Hause verdient mit 4:3 Toren. Die Urner starteten vor einer tollen Kulisse konzentriert ins Spiel. Dank einer sauberen Defensivarbeit konnte das Heimteam die Abschlussversuche Biascas auf ein Minimum begrenzen. Die Tessiner versuchten ihr Glück hauptsächlich mit Weitschüssen, welche die Urner mehrfach blocken konnten. Gelang dies für einmal nicht, war der gut disponierte Uri-Torhüter Marc Blöchlinger zur Stelle. Im Angriffsspiel kamen die Urner immer wieder zu hervorragenden Kontermöglichkeiten. Eine solche nutzte Captain Joshua Imhof in der 7. Minute zum umjubelten Urner Führungstreffer. Nach einer Balleroberung zog Imhof los und traf mit einem Rückhandschuss genau ins linke hohe Eck. Der Jubel war kaum verstummt, waren die Urner schon wieder erfolgreich. Diesmal schloss Patrick Greimel einen schönen Konter zum 2:0 ab. Biasca sah sich ob des Geschehenen bereits zu einem Time-Out genötigt. Eine richtige Trendwende konnten die Tessiner dadurch aber nicht erzielen. Dies lag mitunter auch am Personalmangel, dass sie zu beklagen hatten. Gleich drei Spieler fehlten verletzungsbedingt. Gefährlich wurden die Tessiner weiterhin vor allem mit Weitschüssen. Dazu gesellten sich einige wenige Kontermöglichkeiten. Eine solche nutzte Biascas Mattia Bigiotti in der 19. Minute zum Anschlusstreffer. Das Heimteam verpasste es in der Folge, ihre hervorragenden Tormöglichkeiten in Bares umzumünzen. Und so kam es wie so häufig: Wer sie vorne nicht macht, kriegt sie hinten. Biasca-Captain traf in 30. Minute mit einem Weitschuss von hinter der Mittellinie zum 2:2-Ausgleich. Darauf konnten die Urner postwendend in der Person von David Esteves reagieren. Der Portugiese luchste dem hintersten Mann von Biasca den Ball ab und überwand den Gästetorhüter zum 3:2. Doch auch dieser Vorsprung sollte nicht lange Bestand haben. Bei einer unübersichtlichen Situation im Strafraum der Urner reagierte Lukas Rodoni am schnellsten und traf zum neuerlichen Ausgleich für Biasca. Nun entwickelte sich ein Krimi. Uri war zwar weiterhin spielbestimmend, brachte den Ball aber nicht hinter dem Ex-Teamkollegen Ricardo Figueiredo unter. In der 48. Minute wanderte ein Gästespieler nach einem Foulspiel auf die Strafbank. Für den fälligen direkten Freistoss übernahm David Esteves die Verantwortung. Uris Neuzugang behielt die Nerven und traf mit einem satten Schuss via Pfosten ins Tor. Biasca warf in den letzten beiden Spielminuten alles nach vorne, konnte den Ausgleich aber nicht bewerkstelligen. Die Urner feiern damit den zweiten Sieg in Folge und sind im Rennen um die Playoffplätze wieder voll dabei. Entsprechend glücklich war Uri-Trainer Carlos Sturla nach dem Spiel: "Ein Derbysieg ist immer etwas Besonderes. Es freut mich, dass wir unser Spiel über 50 Minuten durchziehen konnten. Am Ende haben wir aus meiner Sicht verdient gewonnen und uns belohnt."

 

Telegramm

RHC Uri - RC Biasca 4:3 (2:1)

Rollhockeyhalle Seedorf. 250 Zuschauer.

RHC Uri: Marc Blöchlinger, David Esteves (2), André Moreira, Patrick Greimel (1), Marco Dubacher, Joshua Imhof (1), Tim Aschwanden, André Schuler, Adrian Briker, Luca Gnos.

Weitere Ergebnisse:

RSC Uttigen - RHC Diessbach 1:6

RHC Wimmis - Montreux HC 2:4

RHC Wolfurt - RHC Dornbirn 5:8

Tabelle: 1. RHC Genf (5 Spiele/13 Punkte); 2. RHC Diessbach (5/13); 3. RSC Uttigen (5/9); 4. RHC Dornbirn (5/7); 5. RHC Uri (5/6); 6. RC Biasca (5/6); 7. Montreux HC (3/3); 8. RHC Wimmis (4/3); 9. RHC Wolfurt (5/3).

Joshua Imhof

Gotthardderby mit spannenden Vorzeichen

Die Spieler des Rollhockeyclubs Uri sind letzte Woche überraschenderweise zu einem spielfreien Wochenende gekommen. Für einmal brachte nicht Corona den Spielplan durcheinander, sondern ein verunfallter Schiedsrichter. Der Schweizerische Rollhockeyverband verfügt offenbar über ein dermassen kleines Schiedsrichterkontingent, dass der kurzfristige Ausfall nicht durch das Aufbieten eines anderen Schiedsrichters hat kompensiert werden können. Als ultima ratio blieb folglich nur die Absage der Partie Montreux-Uri. Schade für das Team von Trainer Carlos Sturla, das den Tritt nach dem Heimsieg gegen Uttigen gefunden hat. Am Samstag (Anpfiff: 18:00 Uhr) treffen die Urner nun im Gotthardderby zu Hause auf den RC Biasca. Die Tessiner sind gut in die Meisterschaft gestartet. Nebst zu erwartenden Niederlagen gegen Titelfavoriten Diessbach und Genf resultierten Siege gegen die Österreicher Vertreter Wolfurt und Dornbirn. Vor allem der 1:0 Sieg in Dornbirn war eine Überraschung. Zumal der argentinische Spielertrainer Pablo Saez verletzt ist. Er dürfte das Team nach seiner Rückkehr nochmals verstärken. Verstärkt werden die Tessiner abermals auch durch Torhüter Ricardo Figueiredo. Nicht zum ersten Mal hat er von Uri auf die andere Seite des Gotthards gewechselt. Der Transfer ging nicht ganz ohne Nebengeräusche über die Bühne. Diese waren hauptsächlich der Tatsache geschuldet, dass der Wechsel erst kurz vor Saisonstart publik wurde und die Urner sich auf die Suche nach einem Ersatz machen mussten, den sie in der Person von Roman Gisler gefunden haben. Losgelöst davon ist erfahrungsgemäss mit einer engen Partie zu rechnen, in denen Details entscheiden dürften. Mit einem Sieg wären die Urner wieder dran an den Playoffplätzen und hätten den schlechten Saisonstart mit drei Niederlagen schon beinahe vergessen gemacht. Im Anschluss an das NLA-Spiel (Anpfiff: 20:00 Uhr) spielt die Frauenmannschaft des RHC Uri ihr erstes Heimspiel der Saison. Gegner ist der RHC Gipf-Oberfrick.

Joshua Imhof

Urnerinnen verlieren zum Saisonstart

Seedorf, 17.10.2021 – Die Damen des RHC Uri haben am Samstag zum Start in die Saison 2021/22 auswärts beim Montreux HC mit 3:5 verloren.

Noch vor drei Jahren ging es im Duell zwischen Uri und Montreux um den Schweizer Meistertitel. Jetzt dürften die Teams Direktkonkurrenten für einen Platz in den Playoffs sein, zu stark im Umbruch sind die beiden Mannschaften.

Die jungen Urnerinnen starteten druckvoll – und mit viel Pech. Zwei pingelige Schiedsrichterentscheide führten in der Startphase zu zwei Penaltys. Den ersten Versuch parierte Lotti Zurfluh mit einer Grosstat erfolgreich, beim zweiten Mal setzte sich die Schützin zur Führung durch. Zurfluh, welche erstmals ein Spiel bei den Damen über die volle Spieldauer bestritt, spielte stark auf, gleichzeitig wusste Uri über weite Strecken zu gefallen. Einziger Schönheitsfehler: mangelnde Konsequenz im Zug aufs Tor. Maria Gehlhaar per Penalty und Corinne Schuler nach einem Alleingang treffen vor der Pause, in der zweiten Halbzeit kann Svenja Schilter ein Powerplay nutzen. Näher als bis auf ein Tor kommt Uri aber nie heran. Montreux ist weniger sattelfest, aber deutlich torgefährlicher, was am Ende den Ausschlag gibt.

Für die Urnerinnen geht es am kommenden Samstag um 20.00 Uhr mit dem ersten Heimspiel gegen das ambitionierte Gipf-Oberfrick weiter.

Montreux HC – RHC Uri 5:3 (3:2)

Salle de Pierrier. – 70 Zuschauer. – SR: Antunes.

RHC URI: Lotti Zurfluh; Bilger, Maria Gehlhaar (1), Stephanie Gehlhaar, Gisler, Luisa Zurfluh, Seiler, Schuler (1), Schilter (1).

Doppelt Uri nach?

Nach dem ersten Saisonsieg vom letzten Samstag gegen den RSC Uttigen, soll es für den RHC Uri nach dem gleichen Muster weitergehen. Die Chancen stehen gut, denn die Urner treffen am Samstag auswärts auf das Tabellenschlusslicht Montreux (Anpfiff 18:00 Uhr). Bei den Westschweizern blieb im Sommer kein Stein auf dem anderen. Mit Jean-Pierre Vizio (zu Uttigen) und Guillaume Oberson (zu Pully) verliessen nicht nur beide Torhüter das Schiff, auch Aushängeschild Tiago Sousa (zu Uttigen) und Nachwuchstalent Jérémie Loye (zu Pully) suchten das Weite. Die Vereinsverantwortlichen waren deshalb nicht zu beneiden. Bis kurz vor Saisonstart sah es so aus als würde Montreux mit einer fast nur aus Junioren bestehenden Equipe an den Start gehen. Schliesslich gelangen in letzter Minute noch drei Transfers. Als Spielertrainer fungiert neu der Portugiese Rui Cova. Die abgewanderten Torhüter wurden durch den Argentinier Nicolas Membrado ersetzt. Neu im Team ist auch sein Landsmann Santiago Sanchez. Bislang scheinen die Verstärkungen aber noch nicht wie gewünscht eingeschlagen zu haben. Zwei Spiele und ebenso viele Niederlagen stehen zu Buche. Ein Sieg tut Not. Doch einfach dürfte dies für Montreux nicht werden. Der erste Sieg der Saison wird den RHC Uri beflügeln und den Spielern die Gewissheit geben, dass sich der Rollhockeygott nach drei Niederlagen mit je nur einem Tor Abstand wohlmöglich doch nicht gegen sie verschworen hat. Doch auf die leichte Schulter werden die Urner die Westschweizer mit Sicherheit nicht nehmen, wie Uri-Trainer Carlos Sturla bestätigt: "Wir wollen unsere starke Leistung gegen Uttigen bestätigen und den Anschluss an das Tabellenmittelfeld schaffen. Das geht nur mit einer konzentrierten und kämpferischen Leistung. Wir sind definitiv nicht in der Lage, einen Gegner zu unterschätzen." Bei den Urnern sind sämtliche Spieler einsatzfähig.

Joshua Imhof

Erster Sieg für den RHC Uri

Im vierten Anlauf gelingt dem RHC Uri endlich der erste Saisonsieg. Gegen den RSC Uttigen gewinnen die Urner verdient mit 4:1 Toren. Uri-Trainer Carlos Sturla überraschte mit der Nomination von Adrian Briker und André Schuler in der Startformation. Joshua Imhof und Patrick Greimel verfolgten die Startminuten dafür von der Bank aus. Von Beginn an zeigte das Heimteam eine couragierte Leistung. Hinten wurde solidarisch und konzentriert verteidigt. Uttigen wurde praktisch einzig durch Weitschüsse gefährlich, die meist leichte Beute waren für Uri-Keeper Marc Blöchlinger. Im Angriffsspiel der Urner zirkulierte der Ball zwar ansehnlich durch die Reihen, an Durchschlagskraft mangelte es aber zunächst noch. Weil Carlos Sturla im Vergleich zu anderen Partien mehr wechselte, gelang es den Urnern, den Spielrhythmus hoch zu halten. Die Bemühungen fruchteten schliesslich kurz vor dem Pausenpfiff. Patrick Greimel eroberte in der 22. Spielminute den Ball in der eigenen Hälfte, zog los und erzielte mit einem schönen Schlenzer den 1:0- Führungstreffer für Gelb/Schwarz. Eine Zeigerumdrehung später doppelte André Moreira nach. Eine hohe Hereingabe verwertete der ehemalige Profi aus der Luft. Der Zwei-Tore-Vorsprung hielt allerdings nur kurz. Sieben Sekunden vor der Halbzeitpause verkürzten die Berner Oberländer mit einem Ablenker zum 1:2. Nach dem Seitenwechsel ging das Spiel spannend weiter. Beide Teams agierten weiterhin aus einer sicheren Defensive und beide konnten auf hervorragende Torhüter zählen. Beim RHC Uri machte Marc Blöchlinger in der Pause Platz für Altmeister Roman Gisler. Der Ersatz für den zu Biasca abgewanderten Ricardo Figueiredo machte seine Sache exzellent und bewies starke Reflexe. Mit André Schuler sollte an diesem Abend noch ein anderer Urner seinen grossen Auftritt haben. Schuler, der in dieser Saison noch keine einzige Sekunde zum Einsatz gekommen war, wurde in der 40. Spielminute regelwidrig im Strafraum der Gäste zu Fall gebracht. Den fälligen Penalty verschoss André Moreira. Weil der Torhüter den Ball aber blockierte, erhielten die Urner einen zweiten Versuch. Diesmal scheiterte David Esteves. Weil sich dieses Mal aber der Torhüter zu früh bewegt hatte, wurde auch dieser Penalty wiederholt. Erneut trat David Esteves an und erzielte im Nachschuss den vielumjubelten 3:1 Treffer. Für die Urner sollte es gar noch besser kommen. Denn eine Minute später konnte André Moreira auf der linken Seite durchbrechen und seinen Teamkollegen André Schuler mustergültig bedienen. Letzterer brauchte nur noch in das leere Tor einzuschieben. Fortan trat das Heimteam mit breiter Brust auf. Der Ball lief schnell durch die eigenen Reihen, die Offensive wurde aber nicht mehr wirklich forciert. Augenscheinlich wollten die Urner bloss noch mit möglichst wenig Risiko den Sieg in trockene Tücher bringen. So kam es gleich mehrfach zur Situation, dass die Urner den Gästen den Ball nach 45 Sekunden Passivspiel überliessen. Mit dieser Taktik liefen die Urner bis am Ende nie mehr Gefahr, die Partie noch aus den Händen zu geben. Uri-Trainer Carlos Sturla war die Erleichterung nach dem Spiel anzumerken: "Ich bin glücklich und stolz auf das Team. Es ist nicht einfach, sich aus einer Negativspirale zu lösen. Ich hoffe, das war nun der erste Schritt dazu." Nächsten Samstag geht es auswärts in Montreux weiter. Gegen die Westschweizer ist ein Sieg Pflicht.

Telegramm

RHC Uri - RSC Uttigen 4:1 (2:1)

Rollhockeyhalle Seedorf. 200 Zuschauer.

RHC Uri: Marc Blöchlinger, David Esteves (1), André Moreira (1), Patrick Greimel (1), Jannis Fussen, Joshua Imhof, Tim Aschwanden, André Schuler (1), Adrian Briker, Roman Gisler (ab 26. Minute).

Weitere Ergebnisse:

RC Biasca - RHC Diessbach 3:5

Joshua Imhof

Uri trifft auf Abwehrbollwerk Uttigen

Im zweiten Heimspiel der Saison trifft der RHC Uri am Samstag (Anpfiff 18:00 Uhr) auf den RSC Uttigen. Die Ausgangslage der beiden Teams könnte gegensätzlicher nicht sein. Dort die Berner Oberländer, die nach zwei Spielen mit weisser Weste und dem Punktemaximum dastehen. Hier die Urner, welche nach drei Saisonspielen noch immer auf den ersten Punkt warten. Bislang ging jedes Spiel mit der Minimaldifferenz von einem Tor verloren. Logisch, dass die Stimmung bei den Urnern besser sein könnte, wie Trainer Carlos Sturla zugibt: "Den Saisonstart haben wir uns natürlich anders vorgestellt. Wir sind ehrgeizige Sportler und wollen stets das Beste rausholen. Wenn das nicht gelingt, lässt uns das nicht kalt und wir hadern mit uns selber. Selbstmitleid hilft uns aber nicht. Wir wollen und müssen uns selber aus dieser Situation befreien." Wenigstens gibt es genügend solcher Befreiungsmöglichkeiten: Bis anfangs Dezember spielen die Urner praktisch jedes Wochenende. Die unmittelbare Zukunft führt den RHC Uri mit dem RSC Uttigen zusammen. Die Gäste sind hervorragend in die Saison gestartet. Die Berner Oberländer konnten sich in der coronabedingten Pause geschickt verstärken. Der bereits vor zwei Jahren von Montreux nach Uttigen abgewanderte Trainer Mateo de Ramon holte mit dem ehemaligen Nationaltorhüter Jean-Pierre Vizio und dem Portugiesen Tiago Sousa zwei frühere Montreux-Kollegen nach Bern. Vor allem Torhüter Vizio hat voll eingeschlagen. In zwei Spielen kassierte er bloss einen Gegentreffer. In dieser Verfassung sind die Uttiger mit Sicherheit ein heisser Anwärter auf die Playoffplätze. Ebenjene haben die Urner etwas aus der Sicht verloren. Für sie wäre ein Punktgewinn bereits ein Achtungserfolg und ein Schritt in die richtige Richtung. Auf Seiten der Urner ist Nicola Imhof nach überstandener Jochbeinverletzung wieder zurück im Training. Er trainiert mit einer Gesichtsmaske. Ob er zum Einsatz kommt, wird wohl kurzfristig entschieden.

Joshua Imhof

Niederlage in den Schlusssekunden

Das NLA-Team des RHC Uri wartet weiter auf die ersten Punkte. Auswärts in Wolfurt verlieren die Urner 1:2. Besonders bitter: Der spielentscheidende Treffer fällt erst 20 Sekunden vor Abpfiff. Im Unterschied zu den bisherigen zwei Saisonspielen präsentierte sich das Team von Trainer Carlos Sturla in der Defensive stark verbessert. Die Spieler gingen konzentriert ans Werk und unterstützten sich in der Abwehrarbeit. Zudem konnten sie auf einen blendenden Torhüter Marc Blöchlinger zählen. Weil auch die Gastgeber aus Wolfurt aus einer sicheren Abwehr agierten, entwickelte sich eine sehr ausgeglichene Partie, in der sich bald abzeichnete, dass Nuancen entscheiden würden. Eine erste Möglichkeit, für den Unterschied zu sorgen, bot sich den Urnern in der 14. Minute als ein Wolfurter auf die Strafbank wanderte. Wirklich gefährlich wurden die Gäste in Überzahl aber genauso wenig wie in den übrigen Minuten bis zur Halbzeit. Ohne Tore ging es folglich in die Pause. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff gab es auf Seiten der Urner eine Schrecksekunde. Jannis Fussen fiel nach einem Zweikampf unglücklich auf die Schulter und konnte nicht weitermachen. Bessere Nachrichten gab es drei Minuten später. Joshua Imhof schloss in der 33. Minute einen schnellen Angriff zum 1:0 ab. Doch die Freude währte nur kurz. Bereits zwei Minuten später gelang Wolfurt der Ausgleich. Eine Hereingabe von der Seite fand unglücklich den Weg in das Tor von Marc Blöchlinger. Trotzdem war der Ausgleich aufgrund des Gezeigten verdient. Das Heimteam zeigte ein gefälliges Spiel und kam zu einigen hochkarätigen Tormöglichkeiten. Auch den Urnern boten sich viele gute Abschlussmöglichkeiten, dies aber hauptsächlich nach Konterangriffen. Als böte der ausgeglichene Torestand nicht schon genug Spannung, füllte sich das Teamfoul-Konto der Urner gegen Ende der Partie rapide. 20 Sekunden vor Spielende kassierten die Urner gar noch das 10. Teamfoul und Wolfurt erhielt die Chance, das Spiel mit einem direkten Freistoss zu entscheiden. Tatsächlich behielt Renzo Comandone die Nerven und erzielte für sein Team den entscheidenden Treffer zum 2:1. Damit stehen die Urner nach drei Spielen mit Null Punkten am Tabellenende.

 

Telegramm:

RHC Wolfurt- RHC Uri 2:1 (0:0)

Hockey-Arena Wolfurt. 200 Zuschauer.

RHC Uri: Marc Blöchlinger, David Esteves, André Moreira, Patrick Greimel, Jannis Fussen, Joshua Imhof (1), Tim Aschwanden, Adrian Briker, André Schuler, Mathias A Wengen.

Weitere Ergebnisse:

RHC Wimmis - RSC Uttigen 1:3

RHC Diessbach- RHC Genf 6:5 n.V.

 

Joshua Imhof

Uri zeigt gegen Diessbach zwei Gesichter

Auch im zweiten Saisonspiel reicht es dem RHC Uri nicht zu einem Punktgewinn. Gegen den Meisterschaftsmitfavoriten Diessbach verlieren die Urner knapp mit 4:5. Der Ursprung der Niederlage liegt in der desolaten ersten Halbzeit. Bereits nach etwas mehr als einer Minute eröffneten die Seeländer den Torreigen. Pascal Kissling verwandelte einen Penalty sicher. Die Urner agierten in der gesamten ersten Halbzeit zu passiv. Diessbach konnte fast nach Belieben schalten und walten. Die wenigen Urner Entlastungsangriffe waren nicht von Erfolg gekrönt. Die Gäste nutzten die sich bietenden Räume und erhöhten in der 9. Minute zum 0:2 und in der 15. Minute gar auf 0:3. Besonders ärgerlich am 3. Gegentor war die Tatsache, dass Diessbach es in Unterzahl erzielte. Ihrem Schicksal ergeben, zeigten die Urner keine wirkliche Reaktion. Im Gegenteil: Diessbach erhöhte kurz vor der Pause mit zwei weiteren Toren zum 0:5. Das Spiel schien bereits in der ersten Halbzeit gelaufen. In der Pause fanden die Urner Verantwortlichen offenbar die richtigen Worte. Das Team von Trainer Carlos Sturla präsentierte sich wie verwandelt. Bereits nach 19 Sekunden erzielte Uris André Moreira das erste Urner Tor. Uri ging nun aggressiver auf die Bälle und suchte den schnörkellosen Abschluss. Nach einer blauen Karte gegen Diessbach nutzte Patrick Greimel in der 28. Minute den fälligen direkten Freistoss zum 2:5. Nun spürten auch die zahlreich erschienen Zuschauer, dass das Spiel noch nicht gelaufen ist. Die Urner kamen reihenweise zu hervorragenden Tormöglichkeiten, die sie allerdings nicht im Tor der Gäste unterbringen konnten. Dies lag zum einen am eigenen Unvermögen, zum anderen aber auch am starken Diessbach-Rückhalt Carlos Silva. Immer wieder hielt er sein Team spektakulär im Spiel. In der 44. Minute zeigten die Unparteiischen erneut einem Seeländer die blaue Karte. Wiederum übernahm Patrick Greimel die Verantwortung und traf im zweiten Versuch zum 3:5 Anschluss. Nun stieg auch bei den Gästen augenscheinlich die Nervosität. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit guten Torchancen auf beiden Seiten. Uri-Torhüter Marc Blöchlinger verdiente sich in dieser Phase Bestnoten und verhinderte einige sicher geglaubte Gegentore. In der letzten Spielminute überschlugen sich schliesslich die Ereignisse. 43 Sekunden vor Ende erzielte André Moreira das 4:5. 10 Sekunden vor Ende wurde derselbe Spieler im Strafraum der Gäste regelwidrig zu Fall gebracht. Die Schiedsrichter zeigten auf den Penaltypunkt. Patrick Greimel, der zuvor zwei Standards verwandelt hatte, konnte den Penalty allerdings nicht im Gästetor unterbringen. Damit konnten sich die Urner für eine hervorragende zweite Halbzeit nicht belohnen. Uri-Trainer Carlos Sturla meinte nach dem Spiel: "Es hat mich gefreut, dass heute so viele Zuschauer erschienen sind. Ich bin glücklich, dass wir in der zweiten Halbzeit eine Reaktion zeigen konnten. Diese Halbzeit wird uns Mut machen für die kommenden Aufgaben." Weiter geht es für Uri nächsten Samstag auswärts beim RHC Wolfurt (Anpfiff 18:00 Uhr).

Telegramm

RHC Uri - RHC Diessbach 4:5 (0:5)

Rollhockeyhalle Seedorf. 200 Zuschauer.

RHC Uri: Marc Blöchlinger, David Esteves, André Moreira (2), Patrick Greimel (2), Jannis Fussen, Joshua Imhof, Tim Aschwanden, Janos Zgraggen, Roman Gisler.

Weitere Ergebnisse:

RHC Dornbirn - RC Biasca 0:1

RHC Wolfurt - RHC Genf 2:5

Montreux HC - RSC Uttigen 0:3

Joshua Imhof

Heimpremiere gleich gegen Spitzenteam Diessbach

 

Nach dem missratenen Saisonstart vergangenen Sonntag in Wimmis (4:5- Niederlage) darf der RHC Uri diesen Samstag (Anpfiff 18:00 Uhr) auch endlich wieder vor heimischer Kulisse auflaufen. Mit dem RHC Diessbach erwartet die Urner ein hartes Los. In der Vergangenheit war gegen die Seeländer selten etwas zu holen. Auch heuer dürfte im Kampf um den Meistertitel kein Weg am eingespielten Team aus Diessbach vorbeiführen. Die Urner ihrerseits suchen die Abstimmung zur Zeit noch. Die beiden portugiesischen Neuzugänge André Moreira und David Esteves sind zwar zweifellos Ausnahmekönner, sie sind aber noch nicht perfekt ins Team integriert. Im Alleingang können sie Spiele nicht gewinnen, wie sich letzte Woche in Wimmis gezeigt hat. Trotz je zwei Toren von Moreira und Esteves reichte es den Urnern am Ende nicht zum Sieg. Uri-Trainer Carlos Sturla sieht diese Tatsache als wichtige Erkenntnis auf dem weiteren Weg: "Die Spieler wissen jetzt, dass sie den Ball nicht einfach André und David zuspielen und sich anschliessend zurücklehnen können. Es braucht den Einsatz von jedem, wenn wir Erfolg haben wollen." Die Rahmenbedingungen für Erfolg haben die Urner Verantwortlichen in den Sommermonaten geschaffen. Nach den gewichtigen Abgängen von Ricardo Figueiredo und Felipe Sturla sowie dem Rücktritt von André Costa sah es eine Weile nicht gut aus für die Urner. Mit den beiden bereits angesprochenen Neuzugängen und der Reaktivierung von Torhüter Roman Gisler konnten die Verluste kompensiert werden. In den Trainings sind nun fast immer mindestens acht Spieler und zwei Torhüter anwesend, was einen optimalen Trainingsbetrieb erlaubt. Nur müssen die Rahmenbedingungen nun auch genutzt und in Erfolg umgewandelt werden. Leichter gesagt als getan. Erst recht gegen Gegner wie Diessbach, der dieses Jahr an der Champions League teilnehmen wird. Die wichtigsten Protagonisten der Seeländer sind seit Jahr und Tag Torjäger Pascal Kissling und der schier unüberwindbare Rückhalt Carlos Silva. Die Urner hoffen, die Euphorie des ersten Heimspiels nach einem Jahr in positive Energie ummünzen und den Favoriten zumindest ärgern zu können. Für das Spiel gilt eine Covid-Zertifikatspflicht.Joshua Imhof (Foto: danibuergi.com)

Keine Punkte zum Saisonstart

Uris Rollhockeyaner verlieren das erste Spiel der neuen Saison auswärts beim RHC Wimmis 4:5. Nach nicht einmal neun Minuten lagen die Urner bereits zwei Längen zurück. Damit legten sie nach langer Zwangspause einen klassischen Kaltstart hin. Erst nach dem 0:2 nahmen die Gäste ihre Offensivbemühungen auf und kamen in der Person von David Esteves zum ersten Saisontor. Für den Portugiesen Esteves war es das erste Tor im ersten Spiel für den RHC Uri. Doch wer meinte, die Urner würden die Partie nun drehen, sahen sich keine Minute später eines Besseren belehrt. Wiederum liessen die Gäste die Berner Oberländer sträflich gewähren, was Letztere in der 11. Minute zum 1:3 nutzten. Die Urner schalteten nun endlich einen Gang höher und erspielten sich einige hervorragende Tormöglichkeiten. Eine solche nutzte der zweite Neue im Dress des RHC Uri in der 16. Minute. André Moreira traf nach schönem Zuspiel von Joshua Imhof ins linke hohe Eck. Zu oft landeten die Abschlüsse allerdings neben dem Tor oder an den Schonern des gegnerischen Torhüters. Eine richtig dicke Chance bot sich den Urnern in der 23. Minute als André Moreira im Strafraum regelwidrig gestoppt wurde. Den fälligen Penalty verwertete Moreira souverän zum 3:3. Eine Zeigerumdrehung später traf David Esteves mit einem gewaltigen Schuss zur erstmaligen Urner Führung. Nach dem Seitenwechsel erwischte Wimmis wiederum den besseren Start und kam in der 27. Minute zum Ausgleich. Das Spiel wog nun hin und her. Die Urner scheiterten gleich reihenweise am hervorragenden Gästetorhüter oder am eigenen Unvermögen. Und so kam es wie so oft: Wer sie vorne nicht macht, kriegt sie hinten. Wimmis erzielte in der 41. Minute durch Spielertrainer Gael Jimenez das 5:4. Die Gäste nahmen nun mehr Risiken und forcierten den Angriff, doch der Ausgleich wollte bis zum Ende nicht gelingen. Schliesslich setzte es für den RHC Uri im ersten Spiel der Saison eine knappe Niederlage. Uri-Trainer Carlos Sturla zog nach dem Spiel ein durchzogenes Fazit: "Wir haben heute einige unglückliche Gegentore erhalten und in der Offensive an Durchschlagskraft vermissen lassen. Dennoch habe ich auch viel Positives gesehen, worauf wir aufbauen können." Weiter geht es am kommenden Samstag, 18:00 Uhr mit dem Heimspiel gegen den RHC Diessbach.

Telegramm

RHC Wimmis- RHC Uri 5:4 (3:4)

Rollhockeyhalle Wimmis. 50 Zuschauer.

RHC Uri: Marc Blöchlinger, David Esteves (2), André Moreira (2), Patrick Greimel, Jannis Fussen, Joshua Imhof, Tim Aschwanden, Adrian Briker, Mathias A Wengen.

Weitere Ergebnisse:

RHC Diessbach - RHC Dornbirn 6:5 n.P

RC Biasca - RHC Wolfurt 5:4

RHC Genf - Montreux HC 7:3

Joshua Imhof


Neue Saison-Spielpläne Online


SAISON 20/21


Neues aus dem Ausland

Aufstieg in die höchste Liga

 

„ Vor einem Jahr gab Jasmin Schuler denn Wechsel vom Girona CH zu Mataro CH bekannt. Das Team von Mataro war vor 4 Jahren von der höchsten Spanischen Liga OK Liga abgestiegen und spielte seither in der Liga Nacional Catalana, welches die höchste katalanische Liga ist. Das Saisonziel des Teams war deshalb klar; der Aufstieg in die 1. Liga. Die Saison war alles andere als einfach und musste aufgrund von Corona immer wieder unterbrochen werden. Spielerisch lief es jedoch gut und das Team qualifizierte sich direkt für den Aufstiegs-Playoff. Am Ende standen sich Vilanova und Mataro im Kampf um den Aufstieg gegenüber. Vilanova ist das B Team und hatte bereits ein Team in der OK Liga. Dieses Team stieg jedoch diese Saison ab, und somit hatte Vilanova noch die letzte Chance, sich gegen Mataro durchzusetzen, um den Platz in der OK Liga zu behalten.
Das 1. Spiel gewann Mataro 3:1, das Rückspiel gewann Vilanova 7:4. Letzter Sonntag war das dritte und entscheidende Spiel. Nach der ersten Hälfte stand immer noch 0:0. Dann eine blaue Karte gegen Mataro und Vilanova nutze den direkten Freistoss aus und ging in Führung 0:1. Jasmins Team gab jedoch nicht auf und gelang den Gegentreffer und gleich darauf auch das Entscheidungstor 2:1 nur wenige Minuten vor Schlusspfiff. Somit steigt Mataro nach 4 Jahren mit Jasmin Schuler wieder in die höchste und beste Liga der Welt auf.“

Foto: zvg


u17 Turnierbericht

Janos Zgraggen und Luca gnos

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Rollhockey Turnierbericht U17 18.11.2018
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u13 Turnierbericht

Luan Valsecchi Torhüter der U13

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Rollhockey Turnierbericht U13 26.05.2019
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u11 Turnierbericht

Mannschaftsfoto U11 mit den beiden Trainer Christian Bissig und Florian Arnold.

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Rollhockey Turnierbericht U11 31.03.2019
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Spielberichte vom Jahr 2018 und vieles mehr findest du hier.



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