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Neuigkeiten


Uri vor schwieriger Auswärts-Doppelrunde

Samstag, 16. Februar 2019, 18:00 Uhr: RHC Dornbirn - RHC Uri

Sonntag, 17. Februar 2019, 17:00 Uhr: RHC Wimmis – RHC Uri

Während sich die ersten drei Teams der NLA-Meisterschaft etwas abgesetzt haben, ist dahinter der Kampf um Rang 4, dem letzten Playoffplatz, vollends entbrannt. Den Platz an der Sonne hat aktuell der RHC Uri inne. Gleich dahinter folgen zwei Vereine mit exakt gleich vielen Punkten wie die Urner. Unter anderem der Gegner vom Samstag, der RHC Dornbirn. Die Marketingverantwortlichen der Vorarlberger preisen das Spiel folgerichtig unter dem Titel „Spitzenspiel im Strichkampf“ an. Just für dieses kapitale Spiel ist Spielmacher André Costa nach langer Verletzungspause wieder einsatzbereit. Ob er bereits am Samstag ins Kader zurückkehrt, weiss momentan nur Trainer Simon Von Allmen. Allerdings ist schwer vorstellbar, dass er in einem derart wichtigen Spiel auf einen erfahrenen und mit allen Wassern gewaschenen Mann wie Costa verzichten wird. Dasselbe gilt für Felipe Sturla, der seit zwei Wochen angeschlagen ist, aber am Samstag fit sein sollte. Die Urner haben mit dem samstäglichen Gegner noch zwei Rechnungen offen. Die Vorarlberger warfen die Urner zum einen aus dem diesjährigen Schweizer Cup. 2:7 aus Urner Sicht hiess damals das bitter Verdikt. Zum anderen verloren die Urner das Hinspiel in Seedorf wortwörtlich in der letzten Spielsekunde.

Keine 24 Stunden später geht es für die Urner weiter. Sie treffen am Sonntag auswärts auf den RHC Wimmis, den sie vor zwei Wochen zu Hause 5:1 besiegen konnten. Uri-Coach Simon Von Allmen erwartet diesmal ein engeres Ergebnis: „Vor zwei Wochen ist doch einiges für uns gelaufen, so dass der Sieg am Ende sicher etwas zu hoch ausfiel. Wimmis ist ein starkes Team, das wir nicht unterschätzen dürfen.“ Für die jungen Berner Oberländer liegt in der Meisterschaft noch alles drin. Auch sie liegen nur drei Punkte hinter einem Playoffrang. Für einen Sieg der Wimmiser spricht, dass sie am Samstag spielfrei haben und deshalb etwas mehr Sprit im Tank haben dürften. Ohnehin ist das Team äusserst laufstark und verfügt über eine grosse Breite im Kader. Für den RHC Uri ist die Doppelrunde wegweisend. Mit zwei Siegen ist die Playoffqualifikation zum Greifen nah, während bei zwei Niederlagen das Tabellenende wieder näher rückt.

-Joshua Imhof (ji)


Uri verliert in Genf im Penaltyschiessen

Beim Einspielen konnten die Urner den Gegner mit Sicherheit nicht beeindrucken. Magere vier Urner betraten eine halbe Stunde vor Spielbeginn den Plattenbelag in Genf und wärmten sich auf. Das übrige Kader erholte sich noch in den Katakomben vom U20-Spiel, das unmittelbar zuvor stattfand und das die Urner mit 6:3 für sich entscheiden konnten. Als die Schiedsrichter um 17:30 Uhr die Partie anpfiffen, waren dann nicht nur sämtliche Spieler entweder auf dem Feld oder auf der Bank, die Urner starteten auch ansprechend. Uris Toptorschütze Felipe Sturla erzielte bereits nach drei Minuten mit einem präzisen Schuss in die rechte hohe Ecke den Führungstreffer. Die Gäste spielten weniger druckvoll als in den vergangenen Wochen. Die Defensive stand kleiner und kompakter. Das Mittel bewährte sich als ausgesprochen erfolgreich. Den Genfern blieb nichts anderes übrig als über Weitschüsse ihr Glück zu suchen. Uri-Torhüter Marc Blöchlinger, der zuvor bereits im U20-Spiel während dem gesamten Spiel im Tor stand, war damit aber nicht zu beeindrucken. Er zeigte eine herausragende Leistung und war der erhofft starke Rückhalt. Erst vier Minuten vor Ende musste er ein erstes Mal hinter sich greifen und den 1:1-Ausgleichstreffer hinnehmen. Die Urner müssen sich an der eigenen Nase nehmen, in der regulären Spielzeit den knappen 1:0-Vorsprung nicht ausgebaut zu haben.  Michael Gerig, Nicola und Joshua Imhof scheiterten gleich reihenweise. Die Punkteteilung nach der regulären Spielzeit war deshalb gerecht, weil auch die Genfer einige gute Tormöglichkeiten ausliessen. In der Verlängerung ging es dann ganz schnell. Bereits nach 50 Sekunden erzielte Genf den erstmaligen Führungstreffer. Für einmal hatte die Zuordnung in der Urner Hintermannschaft nicht gestimmt. Die Urner hatten in dieser Saison das Ruder nach einem Rückstand in der Verlängerung noch nie rumreissen können. Anders an diesem Abend. Nicola Imhof traf gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit der Verlängerung. Dem Torentscheid des Schiedsrichter gingen allerdings lange Diskussionen voraus. Die Genfer monierten, der Ball habe die Torlinie nicht überquert. Die Unparteiischen sahen es anders und gaben den Treffer. Zwei Minuten später kam es noch besser. Joshua Imhof traf mit einem Rückhandschuss haargenau in den Winkel. Der Gewinn des zweiten Punkten schien zum Greifen nah. Aber nur bis siebzehn Sekunden vor Ende als ein Genfer mit einem nicht  minder sehenswerten Weitschuss den Ausgleich erzielte. Im Penaltyschiessen sündigten die Urner dann, so dass sich Genf schliesslich verdient den zweiten Punkt holte. Dank dem Punktgewinn stehen die Urner dennoch erstmals auf einem Playoffplatz (Rang 4). 

 

Telegramm: RHC Genf – RHC Uri 4:3 n. P. (0:1 Pause, 1:1 nach regulärer Spielzeit)


Matteo Gasser: Ein neuer Leistungsträger

Samstag, 9. Februar 2019, 17:30 Uhr in Genf: RHC Uri – RHC Genf   

Vier Punkte durften sich die Urner in den letzten beiden Spielen gutschreiben lassen. Massgeblichen Anteil daran hatte Matteo Gasser. Der Seedorfer erzielte in Thun das wichtige 3:2 und zu Hause gegen den RHC Wimmis das vorentscheidende 3:1 mittels direktem Freistoss. Der 18- Jährige Schreinerlehrling ist einer der Aufsteiger der laufenden Saison und stand bislang praktisch in jedem Spiel in der Anfangsformation. Dies zeigt wie gross das Vertrauen von Trainer Simon Von Allmen in den Mann mit der Rückennummer 21 schon ist. Gasser rechtfertigt das Vertrauen mit Taten. Mit seiner Schnelligkeit, Spielintelligenz und Schussgewalt bringt er jede Defensive in Verlegenheit und ist deshalb bereits jetzt ein wichtiges Puzzlestück im Urner Team. Gleichzeitig steht er an der Spitze einer neuen Generation im Urner Fanionteam. Mit Marc Blöchlinger, Tim Aschwanden, Remo Schuler und Jannis Fussen stehen weitere Spieler mit den Jahrgängen 2000 bzw. 2001 bereit, bei denen sich nicht die Frage stellt, ob sie den Durchbruch in der ersten Mannschaft schaffen, sondern einzig, wann dies der Fall sein wird. Rosige Zukunftsaussichten also. Die unmittelbare Zukunft heisst aber Genf, das einen Rang hinter den Urnern liegt. Bei den Calvinstädtern ist auf die neue Saison hin kein Stein auf dem anderen geblieben. Zahlreiche Abgänge standen genauso vielen Neuzugängen gegenüber. Entsprechend schwierig ist es, eine Prognose über die Stärke des bevorstehenden Gegners zu machen. Nur eins ist klar: Die Dominanz aus früheren Jahren, als Genf stets zu den Titelanwärtern gehörte, ist vorbei. Die Urner, die über Jahre nie in Genf punkten konnten, gehen am Samstag als ebenbürtiger Gegner aufs Feld und haben realistische Aussichten auf Punkte. Trainer Simon Von Allmen erwartet ein taktisches Spiel: „Die Genfer sind bekannt für ihre gute taktische Ausbildung. Kopfloses nach vorne Rennen ist nicht ihr Ding. Gleich überlegt werden wir ans Werk gehen müssen, um nicht ausgekontert zu werden.“ Die Urner müssen voraussichtlich ein letztes Mal auf den Dauerverletzten André Costa verzichten. Er wird am Samstag aber noch einmal besonders schmerzlich vermisst werden, denn vor dem NLA-Spiel der Urner treffen die U20-Junioren, die das halbe NLA-Kader ausmachen, im Juniorenspitzenkampf ebenfalls auf Genf. Es bleibt zu hoffen, dass die Nachwuchscracks genügend Puste für zwei Spiele haben. Dies wäre deshalb so wichtig, weil die Urner bei einem Sieg erstmals den Sprung auf einen Playoffplatz schaffen könnten.

-Joshua Imhof (ji)


u11 Turnierbericht

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Rollhockey Turnierbericht U11 27.01.2019
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Spielplan änderungen

 Samstag 09. März 2019 NLC: Uri-Uttigen 16:00 h in Seedorf (anstelle 8. Feb. 2019)


Spielberichte vom Jahr 2018 und vieles mehr findest du hier.



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