Hier Regiert der uri stier!


SAISON 19/20


Herren

Zu viele individuelle Fehler bringen Uri die Niederlage

Der RHC Uri verliert das Gotthardderby in Biasca mit 5:8. Am Ursprung der Urner Niederlage stehen zahlreiche individuelle Fehler.

Wer dem Spiel zwischen dem RC Biasca und dem RHC Uri nicht von der ersten Sekunde an beiwohnte, verpasste einiges. Keine zehn Sekunden nach Anpfiff stand Uris Felipe Sturla bereits mutterseelenallein vor dem Gehäuse der Tessiner, konnte die erstklassige Möglichkeit allerdings nicht verwerten. Aber auch Biasca brauchte keine Anlaufzeit und eröffnete den Torreigen nach 30 Sekunden. Gregorio Boll lenkte einen Weitschuss unhaltbar für Uri-Torhüter Marc Blöchlinger ab. Damit war das Spiel so richtig lanciert. Bei den Urnern, die auf zahlreiche mitgereiste Zuschauer zählen konnten, passte zu Beginn wenig zusammen. Sie kamen immer wieder einen Schritt zu spät, was Biasca in der 6. Minute mit dem 0:2 bestrafte. Uri-Trainer Carlos Sturla sah sich deshalb schon früh zu einem ersten Timeout genötigt. Fortan präsentierte sich das Team verbessert und ergriff vermehrt auch selbst die Initiative. Felipe Sturla verwertete in der 14. Minute einen Penalty zum 1:2 und belohnte dadurch die Bemühungen von Gelb/Schwarz. Die Wende war damit aber nicht geschafft. Keine zwei Minuten später stellte Biasca den Zweitorevorsprung bereits wieder her. Das Spiel wog nun hin und her mit Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Uri-Captain Joshua Imhof erzielte schliesslich eine Minute vor dem Pausentee den wichtigen Anschluss zum 2:3. Biasca kam besser aus der Kabine und zog bis zur 31. Minute auf 2:5 davon. Bei beiden Toren müssen sich die Urner an der eigenen Nase nehmen. Mit individuelle Fehlern luden sie das Heimteam faktisch zum Toreschiessen ein. Es dauerte acht Minuten bis die Urner auf diesen vermeintlichen Genickschlag in der Person von Joshua Imhof reagierte konnten. Mit einem direkten Freistoss erzielte er das dritte Tor für seine Farben. Die Fehlerserie der Urner war aber noch immer nicht vorüber, was dem RC Biasca in der 45. Minute erneut zwei Tore zum Spielstand von 3:7 ermöglichte. Das Spiel war damit gelaufen. Die Urner zeigten aber nach der Entscheidung Charakter und steckten nicht auf. Weil Felipe Sturla in der 47. und 48. Minute zweimal traf, keimte kurzzeitig nochmals Hoffnung auf. Das Wunder blieb allerdings aus. Im Gegenteil war es Biasca, das 20 Sekunden vor Ende das letzte Tor des Abends zum 5:8 erzielte. Uri- Trainer Carlos Sturla sah trotz der Niederlage das Positive: „Abgesehen von den individuellen Fehlern haben wir heute eine gute Leistung gezeigt. Ich bin stolz auf mein Team.“

Telegramm:

RC Biasca – RHC Uri 8:5 (3:2)  / Joshua Imhof (ji) & Quelle: Kurt Briker


Uri bringt Montreux an den Rand einer Niederlage

Der RHC Uri trotzt dem Meisterschaftsmitfavoriten Montreux einen Punkt ab und verliert erst im Penaltyschiessen 3:4.

Selten hat man die Urner Zuschauer bei einem Spiel ihres Teams so mitgehen sehen wie an diesem Sonntagnachmittag. Obwohl der RHC Uri das Spiel gegen den Montreux HC im Penaltyschiessen verliert, applaudierten sie noch Minuten nach Abpfiff der nervenaufreibenden Partie. Die Ausgangslage vor Beginn des Spiels erinnerte etwas an die Geschichte „David gegen Goliath“. Hier die kleinen Urner, die auf Stammtorhüter Ricardo Figueiredo verzichten mussten und im Tabellenkeller angesiedelt sind. Dort ein mit Legionären gespicktes Montreux, das vorletztes Jahr den Meistertitel holte und in der Champions League spielte. Doch von einem Klassenunterschied war von Beginn an nichts zu sehen. Die Urner Abwehrleute schirmten ihren Torhüter Pedro Marinho gekonnt ab und liessen nur wenige Abschlussversuche zu. Im Offensivspiel zirkulierte der Ball nicht nur gut, sondern auch sicher. Die Urner agierten augenscheinlich mit dosiertem Risiko. Keinesfalls wollte man den Favoriten zum Kontern einladen. Die Spielidee ging bis zur achten Minute gut, ehe der Toptorschütze der Liga, Esteve Pujals den Torreigen für Montreux eröffnete und mit einem Weitschuss traf. Wer nun glaubte, die Urner würden einbrechen, sah sich eines Besseren belehrt. Weiterhin agierte das Team von Trainer Carlos Sturla geduldig und aufsässig. Immer wieder tauchten dabei auch die Urner gefährlich vor dem ehemaligen Nationaltorhüter Jean-Pierre Vizio auf, ein Tor wollte aber zumindest vorerst nicht gelingen. Erst in der 22. Minute hatte das Warten ein Ende. Felipe Sturla traf in besagter Minute mit einem herrlichen Schuss zum vielumjubelten Urner Ausgleich. Spätestens jetzt schienen die Spieler zu spüren, dass etwas Grosses in der Luft lag. Auch nach dem Seitenwechsel war die Partie ausgeglichen. Erst ein Penalty brachte die erneute Führung des Montreux HC in der 34. Minute. Wiederum traf Pujals. Doch auch dieser Rückstand brach den Urnern nicht das Genick. Nach einer Balleroberung konnte Manuel Gisler Felipe Sturla in der 43. Minute in die Gasse schicken und der italienisch-argentinische Doppelbürger verwertete wunderschön zum erneuten Ausgleich. Weitere Tore fielen in der regulären Spielzeit nicht, so dass die Verlängerung entscheiden musste. Dort traf Michael Gerig bereits nach elf Sekunden. Doch keine drei Minuten später machte Montreux den Ausgleich perfekt, so dass das Penaltyschiessen über die Vergabe des zweiten Punktes entscheiden musste. Ein hervorragender Uri-Torhüter Marc Blöchlinger hielt drei Penalties, aber weil seine Mitspieler allesamt scheiterten, sicherte sich Montreux den zweiten Punkt. Für die Urner dürfte am Ende die Freude über den einen Punkt überwiegen. Schliesslich stand man einem Anwärter auf den Meistertitel gegenüber.

RHC Uri – Montreux HC 3:4 n. P (1:1) / Joshua Imhof (ji) & Quelle: Kurt Briker


Herren

Uri dreht Spiel nach Dreitore-Rückstand

Der RHC Uri durfte für das wichtige Spiel gegen den RHC Wolfurt etwas über 300 Zuschauer in der Rollhockeyhalle Seedorf begrüssen. Die rekordverdächtige Kulisse kam in den Genuss eines hochspannenden Spiels, in welchem die Urner den besseren Start hinlegten. Manuel Gisler traf bereits nach zwei Minuten mit einem präzisen Schuss in die untere rechte Ecke. Die Gäste zeigten sich ob dem frühen Rückstand allerdings unbeeindruckt und glichen eine Minute später aus. In der Folge war der RHC Wolfurt die spielbestimmende Mannschaft. Die Urner sahen sich mehrheitlich mit Abwehrarbeit konfrontiert, ohne in der Offensive wirklich gefährlich zu werden. Vorerst blieb die Passivität der Urner noch unbestraft. Dies änderte sich ab der 15. Minute, als die Gäste innert dreier Minuten drei Treffer erzielten und auf 1:4 davonzogen. Damit schien eine Vorentscheidung bereits in der ersten Halbzeit gefallen zu sein. Nach der Pause machte es dann den Anschein als würde eine andere Urner Mannschaft auf dem Feld stehen. Das Heimteam griff nun früher an und suchte den Abschluss endlich mit der nötigen Entschlossenheit. Dies hing massgeblich mit der Einwechslung von Tim Aschwanden und Remo Schuler zusammen. Die beiden Jungspunde sorgten für eine Menge Wirbel im Urner Offensivspiel. In der 30. Minute wurden die offensiven Bemühungen dann endlich belohnt. Adrian Briker erzielte mit einem direkten Freistoss den Anschluss zum 2:4. Die Urner hielten den Druck in der Folge aufrecht. Joshua Imhof und Manuel Gisler besorgten in der 36. bzw. 37. Minute den vielumjubelten Ausgleich. Damit war das Selbstvertrauen der Urner zurück und der Urner Führungstreffer schien nur eine Frage der Zeit. Just in dieser Urner Druckphase und entgegen den vorherrschenden Kräfteverhältnissen erzielte Wolfurt das 4:5. Doch auch davon liess sich das Team von Trainer Carlos Sturla nicht beirren. Michael Gerig glich keine Minute später zum 5:5 aus. Adrian Briker hatte den Routinier wunderschön freigespielt, so dass Gerig nur noch in das leere Tor einzuschieben brauchte. Und für die Urner sollte es gar noch besser kommen: Remo Schuler krönte seinen beherzten Auftritt in der 44. Minute mit dem 6:5. Der Sieg schien nun in Griffnähe. Erst recht als Felipe Sturla in der 47. Minute das 7:5 erzielte. Fortan konzentrierten sich die Urner auf ihre Defensive. Augenscheinlich wollten sie den Sieg über die Zeit retten. Die Taktik ging auf, denn Wolfurt gelang bis am Ende kein weiterer Treffer. Damit gewinnen die Urner das Spiel nach einem 1:4-Rückstand noch mit 7:5. Uri-Trainer Carlos Sturla freute sich nach dem Spiel: „Meine Mannschaft hat Charakter bewiesen und am Ende verdient gewonnen. Darauf können wir aufbauen.“

RHC Uri – RHC Wolfurt 7:5 (1:4) / Joshua Imhof (ji) & Quelle: Kurt Briker


damen

U17-Nati zeigt Uri klar die Grenzen auf

Seedorf, 15.12.2019 – Die Damen des RHC Uri haben am Samstag gegen die Schweizer U17-Auswahl eine 1:10-Schlappe kassiert und ihre Grenzen aufgezeigt bekommen.

Im Grundsatz auf die Spielweise der U17-Auswahl eingestellt, das Team spielt nach den national bekannten Vorgaben des Verbandes, sind die Urnerinnen trotzdem überfordert worden. Uri hat keine Lösung gegen das hohe Pressing gefunden, hat meist einen Tick zu langsam gewirkt und früh die ersten Gegentore kassiert. Einzelne Aktionen haben durchaus gute Ansätze gehabt, die Zentralschweizerinnen haben an den Baustellen der letzten Wochen gearbeitet. Im zweiten Umgang ändert die Schweiz das taktische Verhalten, drückt nur noch in der Ecke mit zwei Feldspielerinnen und sorgt für neues Kopfzerbrechen. Maria Gehlhaar gelingt immerhin ein Ehrentreffer, doch die zweistellige Niederlage lässt sich nicht abwenden.

„Die Niederlage tut weh, keine Frage. Andererseits dürfen wir das Spiel als Lehre anschauen, genau dorthin wollen auch wir in den nächsten Monaten kommen“, so Trainer Simon von Allmen. Tatsächlich zählt das Spiel gegen die U17-Auswahl zwar zur Meisterschaft, doch die Nati wird nicht an den Playoffs teilnehmen können und ist somit kein direkter Konkurrent um die besten Plätze. Die Mannschaft ist in den Meisterschaftsbetrieb zum Sammeln von Spielpraxis und Erfahrung integriert und soll sich dort das Rüstzeug für internationale Grossanlässe holen.

RHC Uri – Schweiz U17 1:10 (0:4)

RHC URI: Arnold (ab 26. Schenardi); Schilter, Maria Gehlhaar (1), Stephanie Gehlhaar, Gisler, Küttel, Bilger, Schuler, Zurfluh.


Herren

„Stehaufmännchen“ Uri verliert in Diessbach knapp und siegt gegen Wimmis

Eins vorab: Die Urner Durststrecke in Diessbach hält an. Auch dieses Mal verlieren die Urner im Seeland. Diesmal fiel die Niederlage mit 4:6 aber überraschend knapp aus. Die Urner zeigten eine über weite Strecken starke Leistung gegen einen Meisterschaftsmitfavoriten. Drei Mal kamen die Gäste aus dem Urnerland nach Rückständen zurück. Nach einem munteren Hin und Her eröffnete Diessbachs Cesar Salgueiro den Torreigen in der 13. Minute. Dabei profitierte er von einem kapitalen Fehler im Urner Spielaufbau. Als Pascal Kissling in der 17. Minute auf 0:2 stellte schien das Spiel den erwarteten Lauf zu nehmen. Die Urner vermochten in dieser wichtigen Phase allerdings eine „Jetzt erst Recht“- Mentalität zu entwickeln. Felipe Sturla erzielte in der 18. Minute nach einem Freistoss den wichtigen Anschluss. Beim Anspiel unterlief dann dem Heimteam ein ähnlich haarsträubender Fauxpas wie zuvor dem RHC Uri. Plötzlich konnten Michael Gerig und Felipe Sturla alleine auf Diessbachs Torhüter losziehen. Letzterer schloss den Konter mustergültig ab und erzielte den Ausgleich. Zwischen den beiden Treffern vergingen nur sieben Sekunden. Spätestens zu diesem Zeitpunkt schienen die Urner zu realisieren, dass die Seeländer an diesem Abend zu packen sind. Von der Souveränität vergangener Tage blieb nicht viel. Mit Pascal Kissling wussten die Diessbacher aber den besten Mann des Abends in ihren Reihen. Mit seinen Einzelaktionen brachte er die Urner Hintermannschaft um den bärenstarken Torhüter Ricardo Figueiredo immer wieder in Verlegenheit. Ebendieser Kissling erzielte in der 21. Minute das 2:3. Die Urner reagierten abermals. Diesmal in der Person von Michael Gerig, der wenige Sekunden später ausglich. Im gleichen Rhythmus ging es weiter. In der 24. Minute erhöhte Kissling erneut, worauf Adrian Briker acht Sekunden vor dem Pausenpfiff mit dem neuerlichen Ausgleich antwortete. Ähnlich spannend ging es in der zweiten Halbzeit weiter. Diessbach drückte zwar auf die Führung, doch die Urner zeigten eine hervorragende Abwehrarbeit. Erst in der 46. Minute fiel ein weiterer Treffer. Wieder war es Pascal Kissling, der aus kurzer Distanz traf. Es war sein vierter persönlicher Treffer an diesem Abend. Aufgrund des nahenden Schlusspfiffes mussten die Urner nun alles nach vorne werfen, was Diessbach zum 4:6 nutzte. Uri-Trainer Carlos Sturla konstatierte trotz der Niederlage eine Aufwärtstendenz: „Wir sind heute geschlossen als Team aufgetreten. So stelle ich mir das vor und so werden die Punkte folgen.“

Tatsächlich: Keine 24 Stunden nach der Auswärts-Niederlage in Diessbach standen die Urner bereits wieder auf dem Feld. Diesmal zu Hause gegen den RHC Wimmis. Die Berner Oberländer rangierten vor dieser Partie mit drei Punkten Vorsprung auf die Urner auf dem zweitletzten Rang. Für die Urner war ein Sieg Pflicht, um nicht den Anschluss in der Tabelle zu verlieren. Und tatsächlich bekamen die Zuschauer von der ersten Sekunde an ein Team zu sehen, das den Sieg so wirklich wollte. Nach dem Führungstreffer der Wimmiser in der 12. Minute reagierte Manuel Gisler in der 14. Minute mit dem Ausgleich. Er konnte mutterseelenallein auf den Gästetorhüter losziehen und das erste Urner Tor erzielen. Die Initialzündung war das aber noch nicht, denn in der 16. Minute war es wiederum Wimmis, das traf und zum 1:2 erhöhte. Michael Gerig fand 17 Sekunden später die passende Antwort und traf via Innenpfosten zum Ausgleich. Eine Zeigerumdrehung später war es wiederum Gerig, der nach einer Balleroberung auf Joshua Imhof passte, der den erstmaligen Urner Führungstreffer erzielte. Das 3:2 bedeutete gleichzeitig den Pausenstand. Nach der Pause ging es für die Urner ideal weiter. Felipe Sturla traf in der 36. Minute und als Jannis Fussen 40 Sekunden später das 5:2 erzielte, war eine Vorentscheidung bereits gefallen. Zwar schaffte Wimmis noch den Ehrentreffer, doch die Urner liessen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Michael Gerig führte in der 47. Minute mit dem 6:3 die endgültige Entscheidung herbei. Mit diesen drei wichtigen Punkten ziehen die Urner mit dem RHC Wimmis gleich und liegen nun nicht mehr allein am Tabellenende.

Joshua Imhof (ji) & Quelle: Kurt Briker


Damen

Die letzte Konsequenz hat gefehlt

Seedorf, 09.12.2019 – Die Damen des RHC Uri haben am Sonntag auswärts beim RHC Uri nach einer durchzogenen Leistung mit 1:3 verloren. Die letzte nötige Konsequenz ist gerade in der ersten Halbzeit vermisst worden.

Bereits vor dem Spiel hat man auf Urner Seite über die Stärken des Gegners Bescheid gewusst: Weitschüsse, Ablenker, Abpraller. Trotz der erfolgten Warnung vor Anpfiff zeigt man sich in der Abwehr nicht bereit und kassiert bereits in der zweiten Spielminute nach genau diesem Muster den ersten Gegentreffer. Zwar kann Corinne Schuler fast im Gegenzug mittels Flachschuss den Ausgleich erzielen, doch irgendwie ist der Wurm drin. Vorne scheitern die Gehlhaar-Schwestern mit direktem Freistoss und Penalty an Judith Iseli im Uttiger Tor, hinten sind die Zweikämpfe zu lasch geführt worden. Uttigen bedankt sich für die Freiräume und sorgte für einen 3:1-Pausenvorsprung.

Trotz einer deutlichen Pausenansprache kehrt nur geringfügige Besserung ein. Zwar trifft Stephanie Gehlhaar den Pfosten, aber durch die immer offensivere Spielweise kommt auch Uttigen zu guten Tormöglichkeiten. Aline Arnold im Urner Tor verhindert diese mit Bravour, aber die Aufholjagd gelingt nicht. „Die Niederlage zeigt, dass wir nur bei kompletter Systemtreue und Umsetzung der Spielideen mithalten können. Wir sind enttäuscht, weil die Leistung ist nicht gut gewesen. Gleichzeitig zeigt uns das Resultat aber auch, dass dieser Gegner fürs Rückspiel und allfällige Playoffs durchaus in Reichweite ist“, lautet das Fazit von Trainer Simon von Allmen

RSC Uttigen – RHC Uri 3:1 (3:1)

RSC UTTIGEN: Iseli; Livia Rubi, Julia Rubi, Seiler, Senn, Scheer, Langenegger, Jakob.

RHC URI: Arnold, Schenardi; Zurfluh, Schuler (1), Maria Gehlhaar, Stephanie Gehlhaar, Bilger, Gisler. 


Herren

Uri verliert Kellerduell in Uttigen und ist Tabellenletzter

Als die Schiedsrichter das Spiel zwischen dem RSC Uttigen und dem RHC Uri kurz vor 18:00 Uhr abpfiffen, waren die Urner am Tiefpunkt angekommen. Nach der 3:4- Niederlage liegen die Urner mit drei Punkten Rückstand am Tabellenende. Dabei starteten die Gäste vielversprechend in das Kellerduell im Berner Oberland. Adrian Briker traf bereits nach etwas mehr als einer Minute mit einem satten Rückhandschuss ins Lattenkreuz. Dabei stand Briker ursprünglich überhaupt nicht in der Anfangsformation. Er rückte erst wenige Sekunden vor Anpfiff für Joshua Imhof nach, der einen technischen Defekt hatte. Mit dem frühen Führungstreffer war das Spiel so richtig lanciert. Beide Teams schenkten sich nichts und agierten aus gesicherten Abwehrreihen. Die grösste Gefahr drohte jeweils auf beiden Seiten aufgrund von Kontern. Doch beide Torhüter zeigten sich von ihrer besten Seite. Es brauchte schon einen Geniestreich von Uttigens Sascha Frey, der ein Zuspiel direkt via Pfosten im Tor unterbrachte. Die Berner Oberländer waren fortan gefährlicher, was auch dem Umstand geschuldet war, dass die Urner nach dem Ausgleich etwas verunsichert wirkten und in viele Zweikämpfe zögerlich einstiegen. Die Angst vor einer weiteren Niederlage war zum Greifen. Die Wende winkte, als die Urner zu einem schmeichelhaften Penalty kamen. Felipe Sturla liess sich nicht zweimal bitten und glich 23 Sekunden vor der Pause aus. In der Pause schien Uri-Trainer Carlos Sturla die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Urner starteten fulminant. Schliesslich besorgte Captain Joshua Imhof, der nach einer Verletzungspause sein Comeback feierte, mit einem Rückhandschuss den erneuten Urner Führungstreffer zum 2:3. Wenige Sekunden später hatte Imhof erneut eine Topmöglichkeit, liess diese aber aus. Im Gegenzug traf der Ex-Urner Patrick Greimel zum Ausgleich für Uttigen. Für Uri kam es noch bitterer als Uttigen eine halbe Minute später zum 3:4 traf. Noch blieben aber 15 Minuten, in denen sich die Urner mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage stemmten. Vor allem in den letzten Spielminuten drückten die Urner mit aller Vehemenz auf den Ausgleich. Felipe Sturla, Joshua Imhof und Manuel Gisler scheiterten aber allesamt am sehr starken Rückhalt der Berner Oberländer, Remo Walther. Der Ausgleich wollte einfach nicht gelingen, so dass die Urner schliesslich zum eingangs erwähnten Tiefpunkt gelangten. Uri-Trainer Carlos Sturla war nach dem Spiel verständlicherweise enttäuscht: „Die Niederlage schmerzt, weil sie nicht nötig war. Wir hatten zahlreiche Möglichkeiten, das Spiel für uns zu entscheiden.“ Nächste Woche kommt es gleich zum nächsten Kellerduell, diesmal spielen die Urner zu Hause gegen Wimmis (Sonntag, 15. Dezember 2019, 16:00 Uhr). 

Joshua Imhof (ji) & Quelle: Kurt Briker


u15

Sieg und Niederlage in Dornbirn

Am vergangenen Sonntag, 1. Dezember bestritt die U15 des RHC Uri im Rahmen der Schweizermeisterschaft ihr 4. Turnier im österreichischen Dornbirn. Im ersten Spiel traf man auf den RHC Vordemwald. Gastgeber Dornbirn stand den Urnern im 2. Spiel gegenüber.

Vordemwald übernahm von der ersten Minute an das Spieldiktat. Sie griffen die Urner früh an und provozierten so Fehler. Das 1. Tor erzielten die Oberaargauer in der 12. Minute. Kurz vor der Pause erhöhten sie auf 2-0. Mit viel Glück und einer starken Torhüterin Aline Arnold hiess es zur Pause «nur» 0-2 aus Sicht der Urner. Mit mehreren spektakulären Paraden verhinderte sie einen weitaus höheren Rückstand. In der 2. Halbzeit änderte am Spielgeschehen nichts. Mit einem Doppelschlag erhöhte der gegnerische Captain auf 4-0.  Die Urner konnten nach vorne kaum Akzente setzen und waren grösstenteils mit Verteidigungsarbeit beschäftigt. Mit einem Weitschuss verkürzte Chiara Gisler zum 1-4. Nur 2 Minuten später stellte Vordemwald den 4 Tore Vorsprung wieder her. Nach 2 weiteren Gegentore setzte es eine klare 1-7 Niederlage ab.

Im 2. Spiel trafen die Urner auf Gastgeber Dornbirn. Das Hinspiel konnten die Innerschweizer mit 3-2 nach Penaltyschiessen für sich entscheiden. Nach 3 Minuten führten die Stiere durch einen Doppelschlag von Nick Arnold mit 2-0. Es gab viele Chancen auf beiden Seiten. Eine davon konnte Chiara Gisler kurz vor der Pause zum 3-0 Pausenresultat nutzen. In der 2. Halbzeit nahm das ständige Hin und Her seine Fortsetzung. In der 34. Spielminute erhöhte Captain Marco Dubacher auf 4-0. Und 2 Minuten vor Schluss war es erneut der Routinier, der zum 5-0 Endstand traf. Neben den 3 Punkten gilt es noch den Shootout von Torfrau Aline Arnold zu erwähnen. Wie schon im ersten Spiel zeigte sie auch in dieser Partie eine ganz starke Leistung.

Trainer Roman Briker meinte nach dem Spiel: «Ich bin begeistert, wie mein Team auf die klare Niederlage im ersten Spiel reagiert hat und sich die 3 Punkte erkämpft hat.»


DAMEN

Niederlage gegen Leader Vordemwald

Seedorf, 03.12.2019 – Die Damen des RHC Uri haben am Wochenende mit 1:4 gegen den noch ungeschlagenen Leader Vordemwald verloren. Dank geschickter Taktik konnte Widerstand geleistet werden.

Dass Leader Vordemwald ein grosser Brocken sein wird, ist den sehr jungen Urnerinnen bewusst gewesen. Trotzdem ist der Gegentreffer von Nadele Moor nach nur 86 Sekunden ein kleiner Schock. Die hohe Gangart ist man sich nicht gewohnt und hat einige Minuten gebraucht, um das Tempo annehmen zu können. Moor und Leonie Plüss haben schon auf 0:3 erhöht gehabt, erst dann haben die Rädchen in der Abwehr zu drehen begonnen. Der Rhombus vor Annalena Schenardi im Urner Tor steht sicher, nur gegen vorne tut sich das Heimteam schwer.

Gehofft, aber nicht mehr

Bei einem der wenigen Konter zeigt Schiedsrichter Perret nach der Pause auf den Penaltypunkt. Maria Gehlhaar übernimmt die Verantwortung und trifft via Innenpfosten zum 1:3. Damit ist eine gewisse Portion Hoffnung zurückgekehrt. „Vordemwald ist uns spielerisch überlegen gewesen, aber wir haben trotzdem gehofft, mit einigen geschickten Gegenstössen noch verkürzen zu können“, so Kapitänin Alexandra Zurfluh. Nur Sekunden vor der Taktikumstellung auf Pressing nutzt Lea Hilfiker einen Urner Fehler in der Abwehr und macht mit dem 1:4 alles klar.

„Wir wissen, dass unser Abwehrkonzept funktioniert. In einem nächsten Schritt müssen wir jetzt unser Zusammenspiel deutlich verbessern, Lauf- und Passarbeit reichen gegen einen solchen Gegner noch nicht“, zieht Trainer Simon von Allmen ein erstes Fazit. Der nächste Gegner ist am kommenden Sonntag der RSC Uttigen.

RHC Uri – RHC Vordemwald 1:4

Tore: 2. Moor 0:1, 10. Moor 0:2, 12. Leonie Plüss 0:3, 29. Maria Gehlhaar 1:3, 44. Hilfiker 1:4

RHC URI: Schenardi (ab 26. Aline Arnold); Lisa-Maria Arnold, Maria Gehlhaar (1), Stephanie Gehlhaar, Gisler, Küttel, Schilter, Schuler, Zurfluh.


u17

RHC Uri U17 Junioren: Souveräner Einzug in die Meisterrunde

Am 1. Adventssonntag durften die Urner U17 Junioren ihr Turnier in der heimischen Rollerhalle in Seedorf austragen. Zur ersten Begegnung des Tages durfte Tabellenleader Uri gegen den zweitplatzierten RHC Vordemwald antreten. Die erste Halbzeit spielte sich mehr oder weniger auf der gegnerischen Seite ab. Dadurch dass die Aargauer in der Verteidigung sehr gut standen, dauerte es bis zur fünften Minute, ehe die Urner in Führung gehen konnten. Ryan Gisler setzte die Verteidigung unter Druck, eroberten den Ball und spielte einen Pass auf Janos Zgraggen, welcher zum 1:0 einschob. Diesen Schwung nahmen die Urner mit und wiederum  bediente Ryan Gisler seinen Teamkollegen Kevin Brandner, welcher auf 2:0 erhöhte. Bei den gelegentlichen Gegenstössen war der Urner Torhüter Luca Gnos der sichere Rückhalt und stellte sein Können unter Beweis. Nach einer solchen Parade reagierte Nino Gnos am schnellsten, leitete einen Angriff ein und prüfte den gegnerischen Torhüter, welcher zunächst abwehrte. Nino Gnos blieb jedoch am Ball, setzte nach und erwischte den gegnerischen Keeper mit einem «Büebätrickli» zur 3:0 Führung. Wenige Minute danach traf Janos Zgraggen zum 4:0. Kurz vor der Pause wehrte ein Aargauer den Ball sehr unglücklich ab und Kevin Brandner erhielt diesen auf dem Silbertablett serviert und schoss eiskalt das 5:0.

Nach der Pause schalteten die Jungs von Trainer Thomas «Esco» Gisler leider einen Gang zurück und waren nicht mehr so agil und aufsässig. Die Vordemwäldler ihrerseits schienen nun wach, nutzen diese Nachlässigkeit aus und erzielten innert kurzer Zeit drei Tore zum 5:3. Der Schiedsrichter musste einige dumme Fouls der Urner pfeifen und so konnten die Aargauer drei Minuten vor Schluss nach dem 10. Teamfoul zu einem Strafstoss antreten. Luca Gnos wehrte jedoch souverän ab und Uri verteidigte in der restlichen Spielzeit den Vorsprung.

Der letzte Gegner der Vorrunde war der RHC Wolfurt. Der Trainer machte sein Team aufmerksam, sich seiner Stärken bewusst zu sein und setzte so den Gegner früh unter Druck. Nach dem Anpfiff legten sie los wie die Feuerwehr und die Fans wähnten den Ball schon nach wenigen Sekunden im Tor. Es dauerte dann aber doch ein wenig länger bis Captain Ryan Gisler auf Pass von Nino Gnos zum 1:0 scorte. Den zweiten Treffer erzielte Nino Gnos gleich selber und beim dritten Treffer dribbelte Ryan Gisler zwei Gegenspieler aus und erzielte das 3:0. Nach einer blauen Karte gegen die Urner, konnten die Vorarlberger zu einem Strafstoss antreten. Den ersten Schuss wehrte Luca Gnos zwar ab, brachte den Ball aber nicht richtig vom Tor weg und der Gegenspieler vermochte den Abpraller einzuschieben. Die Urner konnten jedoch reagieren, spielten mit der gleichen Energie weiter und erhöhten das Score durch Treffer von Ryan Gisler, Janos Zgraggen und zweimal Kevin Brandner zum Pausenresultat von 7:1.

Zum Start der zweiten Halbzeit machten die Urner nicht mehr den Fehler nachzulassen. Janos Zgraggen spielte Jan Müller herrlich frei und dieser erzielte das 8:1. Trotz einer guten Torhüterleistung der Wolfurter baute Kevin Brandner die Führung auf 9:1 aus. Nun war aber die Luft ein wenig draussen, die Kräfte liessen nach und man war nicht mehr ganz so konzentriert und mussten den Österreichern noch zwei Tore zum 9:3 Endstand zugestehen.

Nun dürfen die Urner im Frühling zur Meisterrunde antreten. Da das Team in der  Vorrunde alle acht Spiele für sich entscheiden konnte,  werden die Urner mit Ambitionen und der Hoffnung auf eine Medaille in die Meisterrunde starten.

 Für den RHC URI spielten: Luca Gnos (Tor), Janos Zgraggen, Nino Gnos, Kevin Brandner, Ryan Gisler (C), Jan Müller und Andreas Gisler

Bildquelle: Kurt Briker Fotografien


NLA

Uri verliert gegen ein effizientes Wimmis

Im so wichtigen Auswärtsspiel beim RHC Wimmis legten die Urner einen klassischen Kaltstart hin. Bereits nach etwas mehr als drei Minuten musste Uri-Torhüter Marc Blöchlinger, der sein Saisondebüt feierte, nach einem Penalty ein erstes Mal hinter sich greifen. In der Folge wurde der 19- Jährige Altdorfer von seinen Teamkollegen das ein oder andere Mal im Stich gelassen. Dies gab ihm die Möglichkeit, sich mit spektakulären Paraden auszuzeichnen. Die Urner präsentierten sich in dieser Anfangsphase nicht auf der Höhe ihres Leistungsvermögens. In der Offensive gaben sie die Bälle zu leicht her, was den Berner Oberländern gefährliche Kontermöglichkeiten eröffnete. Folgerichtig erhöhten die Wimmiser in der 15. und 17. Minute den Spielstand auf 3:0. Dabei zeigten sie sich im Abschluss sehr abgebrüht und effizient. Uri-Trainer Carlos Sturla versuchte sein Team mit einem Torhüterwechsel aufzuwecken. Blöchlinger, den an den Gegentoren kein Verschulden traf, musste Ricardo Figueiredo weichen. Der Portugiese in Diensten der Urner sah sich gleich einem Penalty gegenüber und musste diesen passieren lassen. Zu diesem Zeitpunkt drohnte eine Urner Kanterniederlage. Diesem Schicksal wollten sich die Urner dann doch nicht fügen. Sie bäumten sich auf. Plötzlich lief der Ball flüssiger durch die Angriffsreihen. Schliesslich war es Felipe Sturla der mit einem Schuss aus der Halbdistanz das erste Urner Tor erzielte. Der Zwischenerfolg gab den Urnern sichtlich Auftrieb. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel traf Andre Costa mit einem herrlichen Treffer in die rechte hohe Ecke. Als Michael Gerig eine Minute später einen Konter mustergültig zum 3:4 abschloss, waren die Urner wieder vollends im Spiel. Es entwickelte sich nun eine spannende Partie mit Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Dabei behielten die Berner Oberländer das bessere Ende für sich. Zuerst traf Kevin Gmür in der 35. Minute nach einer Einzelaktion zum 3:5. Als Gael Jimenez in der 43. Minute aus dem Getummel heraus zum 3:6 traf, wurde die Aufgabe für die Urner gar noch schwieriger. Und nach dem 3:7 in der 46. Minute war das Spiel endgültig gelaufen. Dem Urner Team ist zugutezuhalten, dass es Charakter zeigte und bis zum Ende nicht aufgab. Michael Gerig belohnte seine Farben in der 46. Minute mit dem Ehrentreffer zum 4:7-Endstand. Uri-Trainer Felipe Sturla war nach dem Spiel enttäuscht: „Das habe ich mir definitiv anders vorgestellt. Wimmis hat unsere Fehler eiskalt bestraft und das Spiel verdient gewonnen. Wir fanden einfach keine geeigneten Mittel.“ Für die Urner geht es in zwei Wochen mit dem Auswärtsspiel in Uttigen weiter. Verlieren die Urner dort, stünden sie am Tabellenende.

Telegramm: RHC Wimmis – RHC Uri 7:4 (4:1)

Joshua Imhof (ji) & Quelle: Kurt Briker


u15

Vielumjubelter Sieg

Am vergangenen Sonntag, 3. November 2019 bestritt die U15 des RHC Uri im Rahmen der Schweizermeisterschaft ihr Heimturnier in Seedorf. Da die Mehrheit der Spielerinnen erst seit 1 Jahr mit Rollhockey begonnen haben, war es für sie das erste Turnier vor heimischer Kulisse.

Im 1. Spiel des Tages trafen die Spieler/innen des RHC Uri um 9.00 Uhr auf Gipf Oberfrick. Im ersten Turnier dieser Saison verloren die Urner gegen denselben Gegner mit 0-8. Im heutigen Spiel starteten die Innerschweizer konzentriert ins Spiel und gingen bereits nach 48 Sekunden durch Captain Marco Dubacher mit 1-0 in Führung. Nach 2 Unaufmerksamkeiten lag man plötzlich mit 1-2 in Rückstand ehe Nick Arnold den Ausgleich erzielte. Nachdem die Fricktaler erneut in Führung ging, erzielten die Urner innert weniger als einer Minute 3 Tore (2x Marco Dubacher und 1x Nick Arnold) zum Pausenstand von 5:3.

Auch in der 2. Halbzeit hatten die Urner Spiel und Gegner mehrheitlich im Griff. Einziger Mangel war die Chancenauswertung. Traf man doch nicht weniger als 4mal das Aluminium.

In der 28. Minute erhöhte Fay Küttel auf 6:3. 10 Minuten vor Schluss wechselten die Urner die Torhüterin. Somit kam Lotti Zurfluh zum ersten Einsatz vor heimischem Publikum. Sie, wie auch Aline Arnold zuvor konnten sich mehrmals auszeichnen. Auf das Anschlusstor des Gegners hatte Marco Dubacher mit seinem 4. Tor in diesem Match die perfekte Antwort. 7-4 war dann auch das Schlussresultat. Die Freude über den ersten Sieg war grenzenlos.

 

Im 2. Spiel hiess der Gegner Wolfurt aus Österreich. Die Vorarlberger rissen das Spieldiktat von der 1. Minute an sich. Nach 9 Minuten führten sie mit 2-0. Nach schöner Einzelleistung versenkte Marco Dubacher den Ball eiskalt im Netz zum 1-2 Anschlusstreffer. Kurz vor der Pause stellten die Gäste den 2 Tore Vorsprung wieder her. Mit einem 2 Tore Rückstand war man gut bedient. Abermals musste Torhüterin Lotti Zurfluh in Extremis parieren. In der 2. Hälfte erhöhten die Wolfurter das Resultat kontinuierlich. Am Schluss resultierte eine 1-9 Klatsche.

Doch auch solche Niederlagen gehören zum Entwicklungsprozess der jungen Spieler/innen.

Trainer Roman Briker meinte nach dem Spiel: «Heute überwiegt bei mir ganz klar die Freude über den 1. Saisonsieg. Ich bin stolz auf mein Team».


Damen

Ohne Auswechselspielerin zum 8:0-Kantersieg

Seedorf, 04.11.2019 – Die Rollhockey-Saison ist noch jung. Den Damen des RHC Uri ist am Sonntag auswärts beim RHC Gipf-Oberfrick ein 8:0-Kantersieg bei suboptimaler Personaldecke gelungen.

Glück und Pech sind oft nahe beieinander. So schätzt sich der RHC Uri aktuell glücklich, viele aufstrebende U15 Spielerinnen im erweiterten Kader zu haben. Da diese am Sonntag ihr Heimturnier in Seedorf gespielt haben und bei den Damen aufgrund einer Verletzung und einer beruflichen Absenz zwei Leistungsträgerinnen fehlten, musste mit dem Rumpfkader von nur vier Feldspielerinnen und zwei Torfrauen ins Fricktal gereist werden.

Respekt gezeigt

„Normalerweise spricht unter solchen Umständen mehr gegen als für uns, doch wir haben uns kurzfristig zu Vollgas-Hockey ab der ersten Minute entschlossen“, erklärt Trainer Simon von Allmen. Die personell zwar breiter, in der Klasse aber nicht besser aufgestellten Aargauerinnen sind eiskalt erwischt worden. Nach fünf Minuten führt Uri mit 0:3, nach einer Viertelstunde 0:6 und nach 20 Minuten mit 0:8. Danach ist das Toreschiessen eingestellt und der Fokus aufs Üben von Spielzügen gelegt worden. „Es hat auch mit Respekt gegenüber dem Gegner zu tun, dass man ihn nicht komplett aus der Halle schiesst. Die drei Punkte sind uns sicher gewesen und wir haben die Zeit nutzen können, an unseren Baustellen zu arbeiten.“

Die Urnerinnen haben trotz ihres sehr jungen Kaders nach drei Saisonspielen bereits zwei Siege auf feiern dürfen und liegen aktuell auf dem zweiten Tabellenrang.

RHC Gipf-Oberfrick – RHC Uri 0:8 (0:8)

Tore: 3. Maria Gehlhaar 0:1, 4. Bilger 0:2, 6. Stephanie Gehlhaar 0:3, 10. Stephanie Gehlhaar 0:4, 14. Maria Gehlhaar 0:5, 16. Stephanie Gehlhaar 0:6, 20. Maria Gehlhaar 0:7, 21. Bilger 0:8.

RHC Uri: Schenardi (ab 26. Arnold); Stephanie Gehlhaar (3), Bilger (2), Maria Gehlhaar (3), Gisler. 


NLA

Uri verliert im Penaltyschiessen

Der RHC Uri verliert das Auswärtsspiel beim RHC Dornbirn 5:4 im Penaltyschiessen. Die Urner zeigten eine starke Leistung und hatten zahlreiche Möglichkeiten, das Spiel für sich zu entscheiden.

Uri-Trainer Carlos Sturla sprach nach der 5:4- Niederlage im Penaltyschiessen davon, dass man heute nicht einen Punkt gewonnen, sondern zwei verloren habe. Tatsächlich sündigten die Urner an diesem Abend gleich reihenweise aus aussichtsreichen Positionen. Auch ein Penalty und ein direkter Freistoss blieben ungenutzt. Damit brachte sich das Team um die Früchte der Arbeit, die es an diesem Abend bis auf die genannte Ineffizienz im Abschluss grundsätzlich einwandfrei verrichtet hatte. Dass beide Mannschaften unbedingt punkten wollten, war von der ersten Sekunde an spürbar. Es entwickelte sich ein nervöses Spiel, das mit dem Dornbirner- Führungstreffer von Kilian Hagspiel in der 15. Minute so richtig Fahrt auf nahm. Die Gäste aus dem Urnerland reagierten umgehend in der Person von Manuel Gisler. Nach einem Weitschuss von André Costa stand Gisler goldrichtig und glich in der 17. Minute zum 1:1 aus. In der 23. Minute war es wiederum Manuel Gisler, der traf. Er hämmerte ein Zuspiel von Felipe Sturla von der Strafraumgrenze direkt in die Maschen. Doch anstatt die Führung mit in die Pause zu nehmen, mussten die Urner 20 Sekunden vor der Sirene das 2:2 hinnehmen. Von diesem zwischenzeitlichen Rückschlag liessen sich die Gäste allerdings nicht beirren. Weiterhin suchten sie resolut den Abschluss. In der 28. Minute waren die Bemühungen von Erfolg gekrönt. Felipe Sturla traf aus kurzer Distanz zur neuerlichen Urner Führung. Nun wurde das Spiel so richtig turbulent. Zwei Spieler des RHC Dorbirn handelten sich eine blaue Karte ein. Doch weder der direkte Freistoss noch die vierminütige Überzahl konnten die Urner nutzen. Zu allem Überfluss wanderte Uri-Torhüter Ricardo Figueiredo in der 40. Minute mit einer blauen Karte auf die Strafbank. Pedro Marinho übernahm für ihn. Schliesslich führte ein Penalty des Heimteams zum 3:3 Ausgleich. Das Spiel wog nun hin und her. Bis zum Ablauf der regulären Spielzeit trafen beide Teams noch je ein Mal. Mit dem Stand von 4:4 ging es in die Verlängerung, in der keine weiteren Tore fielen. Das Penaltyschiessen musste entscheiden. Kein Urner und zwei Dornbirner trafen, so dass sich das Heimteam letztlich den Zusatzpunkt holte. Uri-Trainer Carlos Sturla nach dem Spiel: „Diese Niederlage war unnötig. Wir hatten Möglichkeiten für mehrere Spiele und brachten den Ball einfach nicht rein. Gratulation an den Dornbirner-Torhüter. Er machte seine Sache ausserordentlich gut.“ Die Urner haben nun zwei spielfreie Wochenenden, bevor es am 24. November 2019 in Wimmis weitergeht. Sogleich sah er sich einem Penalty des Heimteams gegenüber. Eine Kontersituation schloss 

Telegramm: RHC Dornbirn – RHC Uri 5:4 n. P (2:2)

Joshua Imhof (ji) & Quelle: Kurt Briker


NLA

Uri verliert gegen Diessbach und Biasca

Das NLA-Team des RHC Uri bleibt auf seinen drei Punkten sitzen. Die Urner verlieren am Samstag gegen Vizemeister Diessbach 2:6. Tags darauf setzt es eine 1:3- Niederlage gegen Meister Biasca.

Im Spiel gegen den RHC Diessbach rannten die Urner schon früh einem 0:2- Rückstand hinterher. Zwar bewerkstelligte André Costa mit seinem Treffer in der 9. Spielminute den Anschluss, das Heimteam war aber augenscheinlich die schwächere Mannschaft auf dem Platz. Diessbach führte nicht nur die feinere Klinge, sondern war den Urnern auch in Sachen Cleverness einen Schritt voraus. Dies zeigte sich insbesondere daran, dass die Seeländer nach ihrer Führung nur vereinzelt Konterchancen zuliessen. Die Urner bekundeten ihrerseits Mühe, sich in der Angriffszone der Gäste festzusetzen und gaben Bälle leichtsinnig preis. Die sich bietenden Kontermöglichkeiten nutzte Diessbach im Stile eines Topteams. Nach 17 Minuten stand es bereits 1:4 aus Sicht der Urner. Bei den Gegentoren machte der für gewöhnlich sichere Rückhalt der Urner, Ricardo Figueiredo, zuweilen eine unglückliche Figur. Dem Heimteam ist zugutezuhalten, dass sie auch nach dem 1:5- Rückstand in der 32. Minute nicht aufgaben. Der Anschluss zum 2:5 durch Michael Gerig, der anstelle des verletzten Joshua Imhof die Captainbinde trug, gelang allerdings erst vier Minuten vor Ende der Partie und damit zu spät. Zumal Diessbach zwei Minuten vor Schluss zum 2:6 Endresultat traf. Uri-Coach Philipp Schuler war nach dem Spiel enttäuscht: „Das haben wir uns heute definitiv anders vorgestellt. Wenn du gegen Diessbach bereits nach 15 Minuten mit drei Toren zurückliegst, ist es fast unmöglich, das Spiel noch zu drehen. Bis zum Schluss konnten wir Diessbach nicht wirklich gefährlich werden.“

Im Derby gegen den RC Biasca schnupperten die Urner demgegenüber bis zum Ende an Punkten. Die zu Beginn etwas verunsichert wirkenden Urner fingen sich bereits nach zwei Minuten den 0:1- Rückstand ein. Die Tessiner diktierten in der Folge über weite Strecken das Spielgeschehen. Immer wieder musste Uri-Torhüter Ricardo Figueiredo für seine Vorderleute retten. Als Felipe Sturla in der 23. Minute einen Penalty zum Ausgleich verwerten konnte, begann das Spiel wieder von vorne. Eine Unkonzentriertheit in der Urner Hintermannschaft ermöglichte Biasca 37 Sekunden vor der Pause den erneuten Führungstreffer. Nach der Pause schalteten die Urner endlich einen Gang höher. Im Minutentakt kamen sie zu hervorragenden Tormöglichkeiten. Doch es war zum Verzweifeln: Der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Als Biasca in der 42. Minute mit einem direkten Freistoss um 1:3 traf, wurde die Aufgabe noch schwieriger. Die aufopferungsvoll kämpfenden Urner schafften die Wende bis zum Schluss nicht mehr und verlieren das Gotthard-Derby am Ende 1:3.


u13

das erste Turnier in Thun

 

 

 

 

 

 

Die u13 verlor den 1. Match gegen Thunerstern mit 16:2. Die zweite Partei gewannen die Kids jedoch souverän mit 5:1 gegen Biasca.


u11

Toller Saisonstart für die U-11 Mannschaft

Am vergangenen Wochenende, 13. Oktober 2019 bestritt die jüngste Mannschaft des RHC Uri in Wolfurt bereits ihr zweites Turnier. Wie schon am Heimturnier vor zwei Wochen konnte das Team zwei Siege verbuchen und damit einen perfekten Saisonstart feiern.

Am vergangenen Sonntag, 13. Oktober 2019 reiste die U-11 Mannschaft des RHC Uri ins österreichische Wolfurt. Für die junge Mannschaft stand bereits das zweite Turnier der laufenden Saison auf dem Programm. Nach dem gelungenen Heimturnier – an dem man zwei Siege verbuchen konnte – war man gespannt, ob die Urner und Urnerinnen den Schwung mitnehmen konnten. Mit Gipf-Oberfrick und dem RSV Weil hatte man zwei nicht zu unterschätzende Mannschaften als Gegner. Die vielen mitgereisten Fans bekamen zwei unterhaltsame und sehr spannende Spiele zu sehen. Die Urner überzeugten mit einem starken Kollektiv. Gemeinsam hielt man die Gegner in Schach und erspielte sich viele gute Torchancen. Am Schluss konnte das Urner Team trotz harter Gegenwehr der Gegner beide Spiele siegreich zu gestalten. Gegen Gipf-Oberfrick resultierte ein 7:6 Sieg und gegen Weil am Rhein behielt man mit 5:4 die Oberhand. Damit grüsst die von Christian Bissig, Corinne und Christian Schuler betreute Mannschaft nach zwei Turnieren in ihrer Gruppe von der Tabellenspitze und man darf gespannt den weiteren Auftritten dieses jungen Teams entgegensehen.


u17

Zweites Turnier der RHC Uri U17 Junioren in Biasca

Uri verteidigt Tabellenführung

Die U-17 Junioren des RHC Uri traten am Sonntag, 13. Oktober in Biasca zum zweiten Turnier der Saison an. Die Urner starteten als Favoriten in die Partie gegen die junge Mannschaft aus Biasca. Trotzdem gehörte die erste Torszene den Tessinern. Der Urner Torhüter Luca Gnos wurde in der Startminute mit einem Weitschuss geprüft, konnte diesen jedoch ohne Probleme abwehren.

Nach diesem Warnschuss nahmen die Urner Fahrt auf und machten mächtig Druck auf das gegnerische Tor. Durch zwei Tore von Kevin Brandner und einem «Buäbätrickli» von Ryan Gisler gingen die Urner 3:0 in Führung.

Nach einem «Ausrutschen» eines Tessiners musste ein Urner Spieler auf die Strafbank und der daraus resultierende Strafstoss wurde zum 3:1 Anschlusstreffer verwertet.

Nach diesem Tor kam die Stunde von Jan Müller. Zuerst holte er einen Penalty heraus, welcher von Kevin Brandner verwertet wurde und danach blieb er im Angriff hartnäckig am Gegner, eroberte den Ball und erzielte den Treffer zum 5:1. Kurz darauf durften die Urner nochmals zu einem Penalty antreten, welcher von Nino Gnos souverän versenkt wurde.

Nach der Pause starteten die Urner wiederum aggressiv, machten Druck und provozierten Fehler beim Gegner. Die Boys von Thomas «Esco» Gisler spielten sehr schön zusammen und dank dieser Teamleistung kamen alle Urner Feldspieler zu einem Treffer.  Die Tore in der zweiten Halbzeit erzielten je zweimal Kevin Brandner, Ryan Gisler und Jan Müller. Auch Nino Gnos und Abwehrchef Janos Zgraggen versenkten den Ball erfolgreich im Netz. Nach einem letzten Treffer von Gastgeber Biasca endete diese Partie mit einem klaren 15:2 Erfolg für die Urner.

In der zweiten Partie gegen Thunerstern war bald ersichtlich, dass dies kein Selbstläufer werden würde. Die Thuner verteidigten stark und verfügten über einen äusserst starken Torhüter. Die Urner waren zwar mehrheitlich im Angriff, konnten aber trotz der Feldüberlegenheit nicht resümieren. Der Urner Trainer nahm nach sieben Minuten das erste Timeout um die Mannschaft besser auf die Verteidigungsarbeit der Thuner einzustellen. Dies zeigte Wirkung und wiederum war es Kevin Brandner, dem der erste Treffer der Partie zur 1:0 Führung gelang.

Die gelegentlichen Konter und Torabschlüsse der Berner wehrte der souveräne Urner Torhüter Luca Gnos alle gekonnt ab.

Kurz vor der Pause zeigte sich eine alte Weisheit des Sports: Wer die Tore nicht schiesst, bekommt sie! Ein Ball im Strafraum konnte nicht unter Kontrolle gebracht werden und der Abpraller wurde von einem Thuner zum 1:1 verwertet.

In der Pause wies der Trainer sein Team an, Ruhe zu bewahren, sauber zu verteidigen und  den guten gegnerischen Torhüter zu stören und ihm die Sicht zu verdecken.

Dies wurde wurde zwar umgesetzt, aber zunächst ohne zählbares Ergebnis. Es dauerte bis zur 30. Minute ehe Captain Ryan Gisler mit einem Treffer die 2:1 Führung wiederherstellte.

Das Spiel wurde hektischer und Ryan Gisler wurde von einem Gegner regelwidrig zu Fall gebracht. Diese Aktion bewirkte eine blaue Karte für Thun. Kevin Brandner übernahm die Verantwortung, scheiterte beim ersten Versuch, konnte jedoch den Nachschuss zum 3:1 verwerten. Drei Minuten vor Schluss machte Andreas Gisler mit dem letzten Treffer zum 4:1 Endstand alles klar und die Urner freuten sich über einen hart erarbeiteten Erfolg. Mit diesen zwei Siegen stehen die Urner momentan ungeschlagen an der Tabellenspitze.


Nla

Ein urner saisonStart, der Lust auf mehr macht

Der RHC Uri startet erfolgreich in die neue Saison. Im Cup schalten die Urner am Freitagabend zuerst Wimmis mit 6:5 aus, bevor sie am Samstag mit einem 7:2-Sieg in Wolfurt die Meisterschaft beginnen. 

Das neuformierte Urner Team konnte zu Beginn des ersten Saisonauftritts zu Hause gegen Wimmis eine gewisse Nervosität nicht verbergen. Mal um Mal musste Rückkehrer Ricardo Figueiredo im Tor der Urner für seine desorientierten Vorderleute retten. Neun Minuten ging das gut, bevor Wimmis den Torreigen eröffnete. Zwar konnte André Costa sechs Sekunden später bereits ausgleichen, aber so richtig flüssig sah das bei den Urnern noch immer nicht aus. Wimmis bestimmte über weite Strecken die Partie und zog bis zur 19. Minute auf 1:3 davon. Erst jetzt erwachten die Urner. Manuel Gisler verkürzte in der 21. Minute mit einem sehenswerten Treffer in die linke hohe Ecke. Nun drückten die Urner das Gaspedal durch und Joshua Imhof besorgte bis zur Pause mit einem Doppelschlag die erstmalige Urner Führung zum 4:3. Nach dem Seitenwechsel zirkulierte der Ball besser durch die Urner Angriffsreihen. Die Treffer hatten dem Heimteam offenbar Auftrieb gegeben. Doch weil die Urner entweder an ihrem Unvermögen oder am Wimmiser Torhüter scheiterten, stand das Spiel weiter auf Messersschneide. Als Wimmis in der 39. Minute durch Sandro Meier ausglich, war plötzlich alles wieder offen. Doch zwei Tore von Nicola Imhof und Michael Gerig bewerkstelligten die Urner die Vorentscheidung in der 41. bzw. 43. Minute. Über den Anschlusstreffer kamen die Wimmiser nicht mehr hinaus. Damit überstehen die Urner nach einigen erfolglosen Jahren endlich wieder einmal die erste Cuprunde.

Keine 24 Stunden später standen die Urner gleich wieder im Einsatz. Im ersten Meisterschaftsspiel trafen die Urner auswärts auf Aufsteiger Wolfurt. Die Gäste präsentierten sich gegenüber dem Vortag stark verbessert. Vor allem in der Defensive liess das Team von Carlos Sturla wenig zu. Zur Pause führten die Urner 2:0 dank zwei Treffern von Felipe Sturla, der an diesem Abend eine sehr starke Leistung zeigte. Wenige Sekunden nach der Pause sah Joshua Imhof die blaue Karte gezeigt. Wolfurt nutzte den fälligen direkten Freistoss zum Anschluss. Die Urner liessen sich davon allerdings nicht aus dem Konzept bringen. Zwar konnte Wolfurt auf den 3:1- Treffer von Michel Gerig in der 31. Minute nochmals reagieren und auf 3:2 verkürzen. In der Folge zeigten sich die Urner aber sehr abgeklärt und effizient. In den letzten dreizehn Minuten gelangen den Gästen vier teils herrliche Treffer zum Endstand von 7:2. Uri-Coach Philipp Schuler freute sich nach dem Spiel: „Das war ein Start nach Mass. Wir wussten, dass Wolfurt eine starke Mannschaft hat und im ersten NLA-Heimspiel auf einen Sieg brennen würde. Dennoch konnten wir die schwierige Aufgabe meistern. Jetzt schauen wir mit Vorfreude auf das Spiel auswärts vom nächsten Samstag gegen einen der Meisterschaftsfavoriten, den HC Montreux.“


U17

1.Rang am Torneo Ciao Andrea in Biasca

Alle Jahre wieder im September findet das traditionelle Turnier Ciao Andrea in Biasca statt. Dieses Jahr nahmen allerdings nur drei Teams der Kategorie U17 teil, Gastgeber RC Biasca, Hockey Seregno aus Italien und der RHC Uri.

Im ersten Spiel war der Gegner der Urner gleich der Gastgeber aus dem Tessin. Man war gespannt wie sich die Urner gegen dieses Team schlagen würde, spielten bei den Biascesi gleich zwei Spieler mit welche mit der Schweizer Nationalmannschaft an der  U17-Europameisterschaft in Portugal den vierten Rang holten. Zudem war es auch ein Test für das in zwei Wochen anstehende Meisterschaftsspiel gegen denselben Gegner. Im Urner Lager fehlten die beiden Stammkräfte Gnos Nino und Müller Jan, dies bedeutete dass die U15- Spieler/ Innen Dubacher Marco und Gisler Chiara Einsatzzeit erhielten.

Nichts desto trotz starteten die Urner hellwach und kamen immer wieder zu guten Chancen. Eine davon konnte Brandner Kevin nach 10 Minuten zum 1-0 nutzen. Wenig später konnten die Tessiner durch Timo Devittori, dem gefährlichsten Angreifer, ausgleichen. Bis zur Pause erhöhten wiederum Brandner Kevin und Zgraggen Janos auf 3-1. Eine Unachtsamkeit kurz vor Schluss bedeutete den 3-2 Pausenstand. Nach der Pause ging es im gleichen Stil weiter, die Urner Verteidigung welche in diesem Spiel mit Zgraggen Janos und Gisler Andreas neu zusammengestellt wurde, blockte die gegnerischen Angriffe immer wieder ab. Daraus ergaben sich des Öfteren Konterangriffe für die Urner. Einen solchen verwerte Captain Gisler Ryan gekonnt zum 4-2. Auf den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer reagierte man bravourös, Kevin Brandner traf zum 5-3, Biasca traf abermals zum Anschluss, und wieder Brandner mit seinem vierten Treffer sorgte mit dem 6-4 für den Schlusspunkt. Somit gewannen die Urner das erste Spiel etwas überraschend aber höchst verdient.

Gleich im Anschluss folgte das Spiel gegen die Italiener aus Seregno. Obwohl man den Gegner nicht kannte, merkte man schnell dass es in etwa ein ähnliches Spiel geben könnte wie gegen Biasca. Der Gegner hatte ebenfalls zwei relativ starke Einzelspieler  in ihren Reihen. Bereits zu Beginn machten die Norditaliener mächtig Druck und man fragte sich ob die Urner diesem standhalten können. Es dauerte mehr als 15 Minuten ehe Zgraggen Janos mustergültig auf Brandner Kevin auflegte und dieser verwertete gekonnt zur Führung.  Doch wiederum mussten die Urner den Ausgleich hinnehmen. Kurz vor der Pause überschlugen sich die Ereignisse, Zgraggen erhöhte auf 2-1, Seregno glich wieder aus, doch Gisler Ryan hatte eine Antwort und traf zum 3-2 per Ablenker. Nach der Pause musste man wiederum den Ausgleich hinnehmen als der Urner Torhüter Gnos Luca unglücklich ins eigene Tor ablenkte. Doch dies würde der einzige Ausrutscher sein, welcher sich der ansonsten tadellose Schlussmann leistete. Das teilweise ruppige Spiel machte nun den Urnern etwas zu schaffen, da die Müdigkeit nun immer mehr zum Vorschein kam. Deshalb kam auch Youngster Dubacher Marco zu viel Einsatz und fiel mit seinen Aktionen positiv auf. Ein Penaltypfiff zugunsten der Urner läutete dann eine tolle Schlussphase ein. Brandner traf zum 4-3 vom Punkt, und zwei Minuten später hiess es bereits 6-3. Und es kam noch besser, nach einer schönen Vorarbeit von Gisler Chiara musste ihr Namensvetter Ryan nur noch einschieben. Für den Schlusspunkt war, der offensiv produktivste Urner , Brandner Kevin zuständig.

Somit konnte das Urner U17 Team das Torneo Ciao Andrea souverän gewinnen. Im Anschluss durften die Urner ihren Siegerpokal  entgegen nehmen und sich mit tollen Erfahrungen auf den Heimweg machen.


U17

Erfolgreicher Start der U-17 Junioren in die neue Saison

Die U17-Junioren des RHC Uri starteten bei herrlichem Spätsommerwetter am Sonntag, 15.09.19 in Vordemwald in die neue Saison. Beflügelt durch die neuen Spieldress legten die Urner los wie die Feuerwehr und überrollten Gastgeber Vordemwald förmlich. Bereits nach anderthalb Minuten erzielte Janos Zgraggen das 1:0. Temporeich ging es weiter, die Urner machten Druck und konnten in regelmässiger Folge das Skore erhöhen. Nino Gnos mauserte sich dabei zum Topscorer und erzielte drei Treffer. Auch Ryan Gisler versenkte den Ball erfolgreich. Bei den gelegentlichen Angriffen des Gegners zeigte der Urner Torhüter Luca Gnos, dass er ein sicherer Wert ist und hielt sein Tor sauber. Kurz vor der Pause war aber auch er machtlos und die Aargauer bejubelten den ersten Treffer. Praktisch im Gegenzug erzielte jedoch der jüngste Spieler Marco Dubacher das 6:1 Pausenresultat.

Nach kurzer Mannschaftsbesprechung der Trainer Thomas «Esco» Gisler und Marcel Greimel starteten die Urner wieder stark und machten Druck, aber irgendwie wollte kein Tor mehr gelingen. Vordemwald konnte nach dem zehnten Teamfoul und wenig später nach einem Foul der Urner zu Strafstössen antreten und beide Chancen verwerten. Somit blieb es beim 6:3 Schlussresultat.

Der zweite Gegner des Tages war Wolfurt. Diese waren für die Urner eher eine Unbekannte Grösse, da man auf der Altersstufe schon lange kein Duell gegen die Österreicher mehr gespielt hatte. Wiederum starteten die Urner schnell und Kevin Brandner traf den Pfosten. Beim Konter brachten die Urner den Ball in der Verteidigung jedoch nicht weg und Wolfurt erzielte den ersten Treffer der Partie. Das liessen die Urner nicht auf sich sitzen und wie bereits im ersten Spiel erzielte Janos Zgraggen das erste Tor für die Urner. Kurz danach gab es ein Gestocher von dem Urner Tor und Aline Arnold, der die Sicht verdeckt war, konnte die erneute Führung der Vorarlberger nicht verhindern. Die Urner hielten das Tempo hoch, provozierten den Gegner zu Fehlern und zeigten clevere Spielzüge und so konnten sie durch einen Treffer von Nino Gnos ausgleichen. Bis zur Pause zogen sie durch drei Tore von Kevin Brandner und je einen Treffer von Janos Zgraggen und Ryan Gisler davon.

Nach der Pause ging es spritzig weiter, Uri spielte agil und aufmerksam. Auch der Urner Keeper Luca Gnos konnte sich beweisen und ein Tor nach einem Strafstoss verhindern.  Trotz guter Leistung musste jedoch auch er zweimal hinter sich greifen. Diese Gegentreffer beschönigten aber nur die Bilanz der Österreicher. Die Urner münzten ihre Überlegenheit in Tore um, Janos Zgraggen und Marco Dubacher trafen den Kasten einmal und je zweimal scorten Ryan Gisler und Nino Gnos. Somit endete das Spiel mit 13:4 für den RHC Uri.

Nach der langen Durststrecke des letzten Jahres waren die Trainer mit der Leistung des gesamten Teams sehr zufrieden und Uri darf das nächste Turnier Mitte Oktober als Tabellenführer in Angriff nehmen.

Für den RHC Uri spielten:

Luca Gnos und Aline Arnold (Tor), Janos Zgraggen, Nino Gnos, Kevin Brandner, Ryan Gisler (C), Jan Müller, Andreas Gisler und Marco Dubacher


Meistertitel als Höhepunkt des Vereinsjahres

Präsident Stefan Gisler durfte zur 31. Generalversammlung des Rollhockeyclubs Uri (RHC Uri) am vergangenen Freitag 57 Vereinsmitglieder begrüssen. In seinem Jahresbericht strich er als sportliches Highlight den Schweizermeistertitel der U20-Junioren hervor. Die Urner setzten sich in der höchsten Juniorenkategorie überlegen durch. Besonders erfreulich verläuft die Zusammenarbeit mit der Kreisprimarschule Seedorf-Bauen. Im vergangenen Vereinsjahr fanden im Fach Sport drei Doppellektionen der 3. Primarklasse in der Rollhockeyhalle auf Rollschuhen statt. Als Pilotprojekt gestartet, wird die Zusammenarbeit bis 2023 verlängert und auf vier Doppellektionen pro Schuljahr ausgebaut. Gemäss Präsident Stefan Gisler ist das Thema Schiedsrichter, genau wie in anderen Randsportarten auch, ein Dauerbrenner. Die Suche nach Schiedsrichtern stellt eine grosse Herausforderung dar. Es werden freiwillige in- und ausserhalb des Vereins gesucht. Der Juniorenobmann Thomas Gisler erklärte, dass die Anzahl Junioren im letzten Jahr gestiegen ist. 65 Kinder und Jugendliche werden die nächste Saison in Angriff nehmen. Es freut Thomas Gisler, dass es gelungen ist, eine stattliche Anzahl Mädchen für den Rollhockeysport zu begeistern. Bis auf die U20 wird der RHC Uri auf allen Juniorenstufen vertreten sein. Der Jahresrückblick des NLA-Teams fiel ernüchternd aus. Es war die Rede von einer Seuchensaison mit vielen Verletzungen. Letztlich musste das Fanionteam dankbar sein, überhaupt die Klasse halten zu können. Für die nächste Saison zeigen sich die Verantwortlichen optimistisch. Mit dem Italiener Carlos Sturla wurde ein neuer Trainer verpflichtet, der ein beeindruckendes Palmares vorzuweisen hat. Zudem kehrt Torhüter Ricardo Figueiredo von Biasca zurück.

Evelyn Dubacher konnte der Versammlung erfreuliche Finanzzahlen präsentieren. Dennoch beschloss die Versammlung einstimmig eine Erhöhung des Mitgliederbeitrags. Die Versammlung folgte damit dem Antrag des Vorstands, der argumentierte, der Mitgliederbeitrag sei im Vergleich mit anderen Sportarten eher gering, decke die Lizenzgebühren nicht und der Verein stelle eine hervorragende Infrastruktur zur Verfügung, die in Stand gehalten werden müsse. Im Vorstand kam es zu einer Rochade. Alexandra Zurfluh wurde von der Versammlung einstimmig als Beisitzerin gewählt und löst damit Valentina Schuler ab. Der Vorstand dankte Valentina Schuler für ihre Arbeit zugunsten des Vereins. Weiter informierte der Vorstand, dass der neue Vereinstrainer demnächst abgeholt werden kann. Zudem werden sämtliche Teams neue Trikots erhalten. Pünktlich schloss Stefan Gisler die Versammlung und wünschte allen Teams eine unfallfreie Saison 2019/2020. (ji)


Erfolgreiches erstes internationales Rollhockeyturnier

Am vergangenen Samstag duellierten sich in Seedorf in den beiden Kategorien U13 und U15 die Auswahlen Ost, West und Bern, am ersten internationalen Rollhockeyturnier in Seedorf. In beiden Kategorien setzte sich die Berner Auswahl vor der Auswahl Ost und der Auswahl West durch. Die zahlreich erschienen Zuschauer kamen in den Genuss von sehr fairen Spielen, die auf einem erstaunlich hohen Niveau ausgetragen wurden. In den Auswahlen Ost kamen einige Urner Nachwuchstalente zum Einsatz. Im Anschluss an das Juniorenturnier begann das Eliteturnier. Der RHC Uri gewann alle vier Spiele und durfte sich schliesslich als Turniersieger feiern lassen. Sowohl gegen das Nationalteam Österreichs, die Schweizer U17- und U19- Nationalteams als auch gegen den italienischen Vertreter Seregno liessen die Urner nichts anbrennen. Auf dem zweiten Rang klassierte sich das Nationalteam Österreichs, das mehrheitlich aus Spielern des RHC Dornbirn und RHC Wolfurt bestand. Auf dem dritten Rang klassierte sich das Schweizer U19- Nationalteam, das damit seine Vorbereitung auf die bevorstehenden World Roller Games in Barcelona erfreulich beenden konnte. Der Urner Remo Schuler, Mitglied des Nationalteams, hinterliess einen starken Eindruck. Im letzten Spiel des Turniers besiegte die U17- Nationalmannschaft Seregno und sicherte sich damit Rang 4. Auf dem letzten Rang schloss Seregno das Turnier ab. Das Turnier kann aus Sicht des Organisators RHC Uri (unter der Leitung von Stefan Gisler) als Erfolg verbucht werden und ging problemlos und ohne Verletzungen über die Bühne.

Joshua Imhof (ji)


Saison 18/19

U20- Junioren sind Schweizermeister

Als der Schiedsrichter das Meisterschaftsfinale der U20- Junioren zwischen dem RHC Uri und dem RHC Genf anpfiff, war die Rollhockeyhalle in Seedorf gerappelt voll. Gegen 500 Zuschauer, viele davon aufgrund der Fasnacht verkleidet, unterstützten die Urner und sorgten für eine einmalige Stimmung. Eine gewisse Nervosität konnten die Nachwuchscracks zu Beginn dann auch nicht verbergen. In das ansonsten gefällige Offensivspiel schlichen sich immer wieder Flüchtigkeitsfehler ein. Dennoch wurde schnell klar, dass sich die Urner an diesem Nachmittag nur selber schlagen können. Zu dominant war das Heimteam. Genf wurde nur mit Kontern oder Weitschüssen gefährlich. Ein Weitschuss führte schliesslich auch zum ersten Tor des Spiels, das entgegen dem Spielverlauf die Genfer erzielten. Damit hatten sie einen schlafenden Riesen geweckt. Zwischen der 11. und 16. Minute drehte Matteo Gasser mit einem lupenreinen Hattrick im Alleingang die Partie. Dabei war ein Tor schöner als das andere. In der 30. Minute kam es noch besser. Remo Schuler erzielte aus kurzer Distanz das 4:1. Als Tim Aschwanden in der 40. Minute gar auf  5:1 erhöhte, schien der Titel in trockenen Tüchern. Die Urner brachten sich aber nochmals unnötig selber in Schwierigkeiten. In der 42. Minute gelang Genf ein Doppelschlag zum 5:3. Zwei Minuten vor Ende verkürzte Genf abermals. Nun wurde es nochmals richtig spannend. Den Urnern gelang es aber schliesslich, das Ding über die Zeit zu retten. Mit dem Sieg sind die Urner vier Runden vor Ende der Saison bereits Schweizermeister. Die Freude kannte nach dem Schlusspfiff im Urner Lager berechtigterweise keine Grenzen. Uri-Trainer Max Aschwanden meinte nach dem Spiel: „Das ist eine wunderschöne Sache für den ganzen Verein und die Jungs. Heute werden wir die Korken knallen lassen.“

Mehr Dazu...

Zeitungsartikel Luzerner Zeitung: Urner Nachwuchs kann Geschichte schreiben


u17 Turnierbericht

Janos Zgraggen und Luca gnos

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Rollhockey Turnierbericht U17 18.11.2018
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u13 Turnierbericht

Luan Valsecchi Torhüter der U13

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Rollhockey Turnierbericht U13 26.05.2019
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u11 Turnierbericht

Mannschaftsfoto U11 mit den beiden Trainer Christian Bissig und Florian Arnold.

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Rollhockey Turnierbericht U11 31.03.2019
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Spielberichte vom Jahr 2018 und vieles mehr findest du hier.



Kontakt

Rollhockeyclub Uri

Postfach 41

6462 Seedorf

 

Stefan Gisler

Gitschenstrasse 11a

6462 Seedorf

Natel: +41 79 170 32 33

E-Mail: kontakt@rhc-uri.ch